{"id":1382,"date":"2025-07-21T14:14:48","date_gmt":"2025-07-21T12:14:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=1382"},"modified":"2025-09-13T14:51:50","modified_gmt":"2025-09-13T12:51:50","slug":"21-07-23-07-2025-start-landetraining","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/07\/21\/21-07-23-07-2025-start-landetraining\/","title":{"rendered":"21.07. &#8211; 23.07.2025: Start\/Landetraining"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Endlich..der &#8222;gro\u00dfe&#8220; Tag. Mein erster Urlaub dieses Jahr. Ich f\u00fchlte mich fit (wenn auch nerv\u00f6s im Kopf), um endlich wieder zu fliegen. Um langsam rein zu kommen hatten wir das Start\/Landetraining bei der Flugschule Freiraum gebucht. Mit Stefan und Lukas hatten wir die zwei Lehrer, die uns alles beibringen wollten. Leider war die Vorhersage f\u00fcr den Montag echt schlecht. Macht nichts. Langsam rein kommen. Wir fuhren zum Vereinshaus von Unterw\u00f6ssen und trafen dort auch die anderen Teilnehmer&#8230;ja&#8230;wir waren drei Minuten zu sp\u00e4t, aber Lukas lie\u00df es sich nicht nehmen gleich mal drauf rum zu reiten. M\u00f6\u00f6pp&#8230;erster Minuspunkt. Nach der obligatorischen Kennenlernrunde und Erwartungsabfrage gings mehr in die Theorie. Es sch\u00fcttete ohne Ende, so dass wir nicht nerv\u00f6s werden mussten. Wir gingen durch wie man sich vorbereitet (Wetter, Ausr\u00fcstung, Planung) und machten auch ein paar praktische \u00dcbungen. Ja..es half an sich schon, aber man merkte, dass es schon sehr der L\u00fcckenf\u00fcller war. Macht nix, niemand kann was f\u00fcrs Wetter. Wir machten h\u00e4ufiger Pausen, gingen zu Dotta Espresso trinken und Eis essen sowie auch ordentlich zu Mittag essen. Gegen Nachmittag wurde es tats\u00e4chlich besser, so dass wir Groundhandeln machen wollten. Die erste Wiese, die eigentlich daf\u00fcr gedacht war, war gerade geodelt. Nat\u00fcrlich wollte keiner seinen Schirm in die Kuhschei\u00dfe liegen. Also gingen wir zu einem anderen Platz, an dem die Wiese sogar sauber war. Der Wind war zun\u00e4chst noch ok. Wir parkten und packten alle unser Zeug aus und machten uns ready. Hier war dann das zweite M\u00f6\u00f6pp. Auf die Frage hin ob ich R\u00fcckw\u00e4rts aufziehen kann musste ich mit Nein antworten. Dann kam der Spruch, ist aber Teil der Ausbildung&#8230;tja&#8230;kann schon sein, aber wurde bei uns nicht gemacht. Zum Gl\u00fcck war Stefan gelassener und so konnte ich mit ihm ein paar Grund\u00fcbungen machen. Leider nahm der Wind weiter zu und es wurde immer herausfordernder die Schirme zu kontrollieren. Leider erwischte eine B\u00f6e Laura und riss sie etwas \u00fcber das Gras mit, zum Gl\u00fcck ohne weitere Verletzungen. Das war dann auch f\u00fcr die anderen beiden das Zeichen alles einzupacken und den ersten Tag zu beenden. Danach ging es f\u00fcr uns, trotz der N\u00e4he zu unserem neuen zu Hause, nach Brem zum Camping Litzelau. Hier checkten wir ein und genossen den Abend. Nat\u00fcrlich l\u00e4sterten wir \u00fcber die beiden bzw. den Tag, aber es tat gut. Es f\u00fchlte sich auch wieder mehr nach drau\u00dfen sein an und es richtig sch\u00f6n vor dem Bus abzuh\u00e4ngen. Die Nacht war k\u00fchl, aber sch\u00f6n.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Dienstag sah das Wetter besser aus. Wir probierten nach dem ersten Treffen wieder eine andere Wiese zum Groundhandeln, aber das war die vom Modellflugzeug-Verein. Nach l\u00e4ngeren Telefonaten hatten wir leider keine Zusage und als wir auf der anderen Wiese gerade auspacken wollten kam der Bauer zum odeln. Ok..was Lukas dann vorschlug war der Groundhandel-Platz vom Kampenwand-Verein. Wir wussten nicht mal, dass wir so einen hatten. So fuhren wir r\u00fcber nach Hittenkirchen. Leider war der Westwind viel st\u00e4rker als angesagt, so dass wir keine M\u00f6glichkeit hatten. Daf\u00fcr regnete es wenigstens nicht, es schien sogar die Sonne. Wir nutzten die Gelegenheit in der N\u00e4he von Prien zu sein und gingen im Caf\u00e9 Nova was Essen. Nachdem wir uns dort gest\u00e4rkt hatten hatte sich auch der Nachmittagswind stabilisiert und tats\u00e4chlich ging K\u00f6ssen. So fuhren wir r\u00fcber. Ich war schon etwas aufgeregt, da es ein komplett neues Gebiet war. Wir kauften uns die Liftkarten und fuhren hoch. Zun\u00e4chst machten wir eine kleine Wanderung und hoch, da der Wind \u00f6stlicher kam als gedacht. Hier machten wir uns alle ready. Einige starteten auch von hier, doch der Wind drehte und kam nun von West. In K\u00f6ssen gab es auch einen Weststartplatz, den hatten wir uns schon im Briefing angeschaut, der war allerdings als gelb\/mittelschwer markiert. Laura und ein paar erfahrenere Leute waren schon weg, so dass wir, die \u00fcbrig blieben, da durch mussten. Wie schauten uns die kurze Startbahn an und waren bei den Starts der anderen Leute doch gut verunsichert. Stefan redete uns noch Mut zu. Der erste von uns w\u00fcrgte sich raus, die zweite machte es besser. Dann war ich an der Reihe. So wie gelernt machte ich den Start, war ultranerv\u00f6s und dachte gar nicht mehr an das Knie. Ich lief und lief und gab Gas. Ich war in der Luft. Krass. Endorphine flutete meinen K\u00f6rper. Ich genoss den Flug, den Blick r\u00fcber zum Kaiser, die dunkle Wolke die dort fest hing und einfach das gesamte Gef\u00fchl. Es war genial. Das Abgleiten war kein Problem und unten bei der Landung half mir Lukas sogar mit ein wenig Flaren und ich landete butterweich. Ich strahlte \u00fcber beide Ohren und Laura musste auch etwas weinen&#8230;I am back. Tats\u00e4chlich g\u00f6nnte ich mir dann noch ein Bier und die Currywurst und genoss einfach die Tatsache. Mega. Die Nach im Bus am Camping war dann noch das I-T\u00fcpfelchen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch, meinem Geburtstag, war das Wetter noch besser vorher gesagt. Ich hatte in der Fr\u00fch erst einmal ordentlich damit zu tun all die Geburtstagsw\u00fcnsche zu beantworten. Danach checkten wir aus und ich fuhr noch zum B\u00e4cker um den Leuten im Kurs ein paar Teilchen mitzubringen. Nachdem nur zwei \u00e4ltere Herren vom Camping schon da waren, bauten wir die St\u00fchle auf und fr\u00fchst\u00fcckten die s\u00fc\u00dfen Teile. Ich fuhr zun\u00e4chst noch mit den anderen r\u00fcber nach K\u00f6ssen, Laura kam sp\u00e4ter noch nach, da sie einen Arbeitstermin hatte. Dort angekommen machten wir uns wieder auf. Auf der Startwiese oben machten wir anfangs noch viele Aufzieh und Geh\u00fcbungen. Also mit dem Schirm \u00fcber einem stehend langsam den Berg runter gehen. Bei mir lief es so lala. Bei den anderen auch gemischt. Die einzige, die es voll drauf hatte war Laura. Grr. Die spazierte wie nix zwischen uns umher. Da der Wind Fl\u00fcge zulie\u00df nutzten wir es auch gleich. Leider verkackte ich meinen ersten Start, musste im steilen Gel\u00e4nde stark abbremsen. Aber das Knie hielt. Auch die erfahreneren Leute hatten Probleme, einer erwischte sogar fast eine Kuh. Puh..Die Landungen gingen, waren jetzt nicht super gut, aber ok. So machten wir \u00fcber noch einen weiteren Flug, der deutlich thermischer ausfiel. Leider hatte ein anderer Teilnehmer etwas Pech beim landen, da ihn eine kleine Blase unten beim Endanflug erwischte und voll in die H\u00e4user trieb. Er brach noch gut ab bzw. konnte wieder zur\u00fcck lenken, aber viel hat nicht gefehlt. Puh, Mit dem D\u00e4mpfer gingen wir in die Mittagspause und lie\u00dfen alles Revue passieren. Wir ruhten uns aus (vor allem eben die K\u00f6pfe) und tankten neue Energie. Am sp\u00e4ten Nachmittag ging es dann wieder hoch und dieses Mal konnten wir direkt bei der Bahn starten. Der Startplatz f\u00fcllte sich schon langsam und weil wir doch h\u00f6flich waren und uns nicht direkt vorne ausbreiteten, hatten wir dann das Problem, dass wir nicht durch kamen solange die anderen vor uns waren. Naja..bis auf Laura. Sie zog ihren Schirm auf, spazierte an den staunenden Jungs vorbei und startete. Krass. Einer nach dem anderen startete und als ich an der Reihe war gelang es auch mir mit Stefans Hilfe hier ordentlich ein St\u00fcck zu gehen und dann zu starten. Geil. Die Landung verpatzte ich etwas und machte eine Rolle, aber fing damit eben einen Gro\u00dfteil der Energie auf. Knie heil, Ladi heil. Alles gut. Was ein Abschluss.<br \/>\nWir machten danach noch ein kleines De-Briefing und verabschiedeten uns alle. Ein sch\u00f6nes Training, auch wenn es Lukas an der ein oder anderen Stelle etwas an Feingef\u00fchl fehlte. Aber ist vielleicht auch ein unfairer Vergleich, weil ich eben an Patrick und Olsen denke, die didaktisch einfach eine ganz andere Liga sind. Dennoch, f\u00fcr mich..einfach Ultra geil&#8230;einfach wieder fliegen, nach dem Unfall, nach der OP..endlich. Das Training hatte sich ausgezahlt. Und das dann an meinem Geburtstag und mit Laura zusammen wieder. Besser ging es nicht&#8230;.naja..die Pizza bei Marcos trug schon auch noch ihren Teil dazu bei&#8230;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich..der &#8222;gro\u00dfe&#8220; Tag. Mein erster Urlaub dieses Jahr. Ich f\u00fchlte mich fit (wenn auch nerv\u00f6s im Kopf), um endlich wieder zu fliegen. Um langsam rein zu kommen hatten wir das Start\/Landetraining bei der Flugschule Freiraum gebucht. Mit Stefan und Lukas hatten wir die zwei Lehrer, die uns alles beibringen wollten. 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