{"id":1480,"date":"2025-09-04T11:00:59","date_gmt":"2025-09-04T09:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=1480"},"modified":"2025-09-14T11:30:55","modified_gmt":"2025-09-14T09:30:55","slug":"04-09-07-09-2025-soelden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/09\/04\/04-09-07-09-2025-soelden\/","title":{"rendered":"04.09. &#8211; 07.09.2025: S\u00f6lden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Als wir es im Februar ausgemacht hatten war es noch unsicher. Ich wei\u00df noch wie ich mit Albi und Niko bei ihm im Garten sa\u00df, mit dem Blick \u00fcber Wald, und wir ein Wochenende suchten. Ich war optimistisch. Mitte M\u00e4rz war meine OP, Anfang September sollte es zum Biken gehen. Ein halbes Jahr sollte reichen. Und was soll ich sagen&#8230;ja, es reichte zum Gl\u00fcck. Ich war echt froh, aber auch nerv\u00f6s. Aber wie es anfing. Zun\u00e4chst wollten wir ins Brandner-Tal. Doch nachdem wir hier schon die ersten Buchungen gemacht hatten viel uns auf, dass ein Gro\u00dfteil der Trails wegen einem Gondel-Neubau gesperrt war. Herrlich. Also alles zur\u00fcck los. Zum Gl\u00fcck kam vom Albi gleich Salden. Dort geguckt. Camping frei, Wetter gut. Ausgezeichnet. Also buchten wir alles um. Auch der Anfahrtsplan stand. Niko mit Zug nach \u00d6tz, Albi mit Zug nach Oberaudorf, ich ihn mit dem Bus abholen und dann weiter. Die Anreise war aber am Ende gestaffelt. Ich holte Albi nach der Arbeit eben ab und nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung ging es weiter nach S\u00f6lden. Wir checkten am Camping ein und hatten mit Brotzeit noch eine wundersch\u00f6ne klare Nacht, die wir mit vielen Gespr\u00e4chen f\u00fcllten.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Freitag war anfangs das Wetter noch gut und da Niko gegen 11Uhr ankam wollten wir gar nicht vorher Biken gehen. Also lie\u00dfen wir uns Zeit, g\u00f6nnten uns ein zweites Fr\u00fchst\u00fcck und checkten die Lage. Niko kam dann p\u00fcnktlich an und nach der Begr\u00fc\u00dfung verstauten wir all seine Sachen bei uns am Camping. Und fast schon klar war, dass genau dann der Regen anfing. Damit war aber auch klar, dass wir nicht mehr biken gingen. Wir gingen statt dessen in eine Wirtschaft, g\u00f6nnen uns Schnitzel und Gulasch sowie zun\u00e4chst noch zwei Bier. Als dann wirklich die Frage aufkam ob wir uns am Nachmittag noch etwas bewegen sollten (z.B. Motorradmuseum) schuf der Albi Tatsachen und bestellt das dritte Bier. Damit war klar. Es wird getrunken. Herrlich. So verging der Nachmittag inkl. mehrerer Bier, danach ein kleiner Spaziergang durchs Dorf (welches echt einfach nur eine Touristen-Dorf war) und einem schnellen Einkauf im MPreis. Am Camping zur\u00fcck hatte es auch schon aufgeh\u00f6rt zu regnen und die Wolken lie\u00dfen Blicke nach oben zu. Der erste Schnee lag auf den Gipfeln. Na sauber. Wenigstens war das Wetter f\u00fcr Samstag und Sonntag richtig gut angesagt. Kulinarisch verw\u00f6hnten wir uns mit Nudeln mit Pesto und mit weiteren Bier. Der Abend verging fast schneller als der Nachmittag und wir alle waren ordentlich durch. Albi wollte sein Biwakzelt testen, so dass wir die Aufteilung mit dem Schlafen auch gekl\u00e4rt hatten. Niko und ich im Bus, Albi neben dran.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Morgen war schon frisch, aber Albi sah auch noch frisch aus. Also war die Nacht drau\u00dfen gar nicht so schlimm. Wir g\u00f6nnten uns ob der K\u00e4lte noch den Kaffee und das Fr\u00fchst\u00fcck im Bus bevor wir uns langsam auf machten. Ich staunte nicht bl\u00f6d, als die beiden ihre Full-Face Helme und Protektoren anzogen. Da sah ich mit meinem normalen Helm und Knieschonern etwas l\u00e4cherlich aus. Naja. Ich hatte eh nicht vor Vollgas zu geben. Wir fuhren dann ready zum Lift, checkten nochmal Luft in den Reifen und D\u00e4mpfern\/Federgabeln und dann ging es mit der Bahn hoch. Ich war nerv\u00f6s, aber als ich die Berge und as Ambiente sah&#8230;verga\u00df ich alles andere. Ich war sofort wieder in ihren F\u00e4ngen. Der Einstieg in die Bike Republic S\u00f6lden war sch\u00f6n mit einem Steintor dekoriert und dann ging es schon los. Ich atmete zwei\/dreimal durch genoss den Ausblick auf die angezuckerten Berge und l\u00f6ste die Bremsen. Zum Gl\u00fcck war der Trail easy. Aber ich machte langsam. Gleich merkte ich nach den ersten Abschnitten, dass meine Beine ganz sch\u00f6n schnell zu liefen. Vor allem die Waden. Ich musste vielen Pausen machen, was aber auch nicht verkehrt war. Niko und vor allem Albi gaben Gas. Sehr cool. So zogen wir die erste Runde nach unten und es machte echt Spa\u00df. Kein Vergleich zu Saalbach oder so. Die zweite Runde wurde etwas variiert und bei der dritten machten wir uns auf zur anderen Gondel. Einfach krass wie abwechslungsreich der Bikepark ist. Unten Flow und viel Wald, dann weite offene Wiesn und ganz oben hochalpines Gel\u00e4nde mit viel Stein und Schotter. Bei der dritten Abfahrt merkte ich schon meine Grenzen, da ich nicht wirklich entscheiden konnte wann ich Pause machte, denn die Abschnitte lie\u00dfen es nicht immer offen zu. So qu\u00e4lte mich mich etwas runter, aber der Trail r\u00fcber zur Maria Alm entsch\u00e4digte dann wieder f\u00fcr alles. Dieser war ein Naturbelassener Trail, wie ich ihn zig male schon gefahren bin. Alte Erinnerungen kamen hoch&#8230;es war sch\u00f6n. An der H\u00fctte freute ich mich \u00fcber die Pause und den Wurstsalat. Aber da dieser doch kleiner ausfiel als gedacht gab es dann den Kaiserschmarren hinterher, den Albi und ich nicht mal ganz schafften. Zu meiner \u00dcberraschung verzichtete Niko auf zus\u00e4tzlichen Zucker, so dass dieser f\u00fcr ihn weg fiel. Ja ja&#8230;wir werden alle \u00e4lter. Danach war der Trail etwas unklar bzw. nach dem ersten rutschigen Abschnitt war f\u00fcr mich klar, dass ich ihn nicht fahre. Ich entschloss mich f\u00fcr den Forstweg und witzigerweise traf ich Niko und Albi weiter unten nochmal, die sich auch dazu gesellten. Nachteil war, wir mussten wieder \u00fcber die Stra\u00dfe hoch strampeln, was aber easy ging. Im Dorf trennten sich dann unsere Wege. Die beiden fuhren noch eine Runde, mir reichte es. Ich strampelte zum Camping hoch, duschte, dehnte mich und genoss das Bier in der Sonne. Just als diese hinter den H\u00e4usern verschwand waren die beiden dann auch da und nach dem ersten Kaltgetr\u00e4nk duschten sie auch und wir gingen zum gem\u00fctlichen Teil \u00fcber. Das obligatorische Grillen stand an. Ich hatte mehr als genug beim Angermann eingekauft und so z\u00fcndeten wir den Kamin an und fingen sp\u00e4ter damit an. Herrlich. Gott habe ich das vermisst und Gott bin ich froh es jetzt wieder zu haben. Nach langen Gespr\u00e4chen fielen wir sp\u00e4ter nur noch ins Bett.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich waren wir alle gut fit noch am Sonntag und nachdem wir gefr\u00fchst\u00fcckt hatten packten wir alles zusammen und checkten aus. Parkplatz war zum Gl\u00fcck kein Problem an der Bahn und nachdem wir alles fertig hatten machten wir uns auf. Zun\u00e4chst \u00e4hnlich wie gestern, aber mit schweren Lines starten wir die erste Abfahrt. Danach ging es bis ganz nach oben. Was soll ich sagen. Wahnsinn. Dieses Hochalpine Gel\u00e4nde ist einfach die Wucht. Ich war wieder voll weg, ich hatte es einfach zu lange nicht mehr. Leider hatte Niko etwas Probleme mit seiner Hinterradbremse, da diese blockierte. Wir versuchten oben noch alles diese wieder ans laufen zu bringen, was uns so lala gelang. Naja, f\u00fcr runter reichts. So genossen wir die hochalpinen Trails und ich jauchzte fast schon vor Gl\u00fcck. So kannte ich das. Das machte mir Spa\u00df. Wir erreichten ohne Probleme die Mittelstation und machten uns weiter auf nach unten. Die Bremsscheiben gl\u00fchten, es stank nach hei\u00dfem Eisen&#8230;und unsere Muskeln in den Unterarmen wie Beinen waren \u00fcbers\u00e4uert. Herrlich. Wir machten noch eine weitere Runde bevor wir dann in Eugens Obslterh\u00fctte einkehrten. Den Obstler probierten wir dieses mal nicht, daf\u00fcr das Cordon Bleau&#8230;herrlich. Es war einfach ein wundersch\u00f6ner Tag mit all den Erlebnissen. Ich merkte aber auch schon, dass ich langsam durch war. Zeitlich passte es aber auch perfekt. Wir fuhren ohne Vorkommnisse nach unten und machten uns dann auf alle drei Fahrr\u00e4der auf die Heckklappe zu montieren, was schon ein ordentliches Puzzle war. Danach machten wir uns Reisebereit und los gings&#8230;..wir setzten Niko p\u00fcnktlich in \u00d6tz ab und ich sp\u00e4ter dann noch Albi in Oberaudorf. Zudem war ich froh in Aschau zu wohnen, da ich hinten rum \u00fcber Sachrang rein fahren konnte und mir den gesamten A8 Stau sparen konnte.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Hause verstaute ich alles wieder und fuhr dann mit Laura nach Gstadt. Hier g\u00f6nnten wir uns den Terrassenplatz am &#8222;Zur \u00dcberfahrt&#8220; und genossen bei Schnitzel den Blutmond \u00fcber dem Chiemsee&#8230;besser ging es nicht.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was soll ich sagen. Einfach genial. Ein Wochenende f\u00fcr die B\u00fccher und eins das bleibt. Die Trails waren mega lustig, mein Knie und K\u00f6rper hat gehalten und mit den Jungs war es mega entspannt und einfach richtig lustig. Dann das Wetter, der erste Schnee, das Unterwegssein&#8230;dann Laura und der Blutmond&#8230;Nice.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als wir es im Februar ausgemacht hatten war es noch unsicher. Ich wei\u00df noch wie ich mit Albi und Niko bei ihm im Garten sa\u00df, mit dem Blick \u00fcber Wald, und wir ein Wochenende suchten. Ich war optimistisch. Mitte M\u00e4rz war meine OP, Anfang September sollte es zum Biken gehen. Ein halbes Jahr sollte reichen. 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