{"id":185,"date":"2025-01-03T09:45:17","date_gmt":"2025-01-03T08:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=185"},"modified":"2025-03-26T13:11:58","modified_gmt":"2025-03-26T12:11:58","slug":"03-01-2025-brunni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/01\/03\/03-01-2025-brunni\/","title":{"rendered":"03.01.2025: Brunni"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Jup&#8230;der Schnee war wieder da. Das hie\u00df&#8230;Schnee schaufeln. Wir mussten uns in der Fr\u00fch, vor dem ersten aufs Klo gehen, erst einmal eine Schneise frei graben. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gings an die harte Arbeit und das Vorzelt inkl. Vorgarten frei machen. Auf den Irrsinn mit den ganzen Freeridern hatten wir keine Lust im Titlis Gebiet. So machten wir den Plan, dass wir als Skitour auf die Brunni gehen und dann mal gucken. So nahmen wir den Bus bis ins Dorf und stiegen bei der Polizei um. W\u00e4hrend dem Warten fiel mir dann das Augustiner Fass auf, welches in das verr\u00fcckte Cafe gekarrt wurde. Ausgezeichnet. Das TAB (Tourenabschluss Bier) war damit gesetzt. Mit dem zweiten Bus gings dann hoch bis Waldegg und von hier schnallten wir dann die Ski an. Die Stimmung war richtig mega. Anfangs noch reines Winter Wonderland, mit einer unglaublichen Stimmung und strahlend sch\u00f6nem blauen Himmel. So gings \u00fcbers Bergli hoch und man f\u00fchlte sich trotz der N\u00e4he zum Dorf und dem Skigebiet einsam. Langsam zogen wir die Spur hoch und gelangten an immer wieder neuen Ecken, die wir so von der Abfahrt gar nicht kannten. Mit der Zeit zogen leichte Wolken auf, die uns aber voll erwischten. Das machte aber \u00fcberhaupt nichts. Es war eh viel zu warm, so dass etwas Abk\u00fchlung gut tat. Zudem generierte sie eine neue Art von Szenerie. Die Sonne nur als Schemen im diesigen Dunst zu erkennen. Herrlich. Was aber auch dazu f\u00fchrte, dass die Spur bzw. unser Ziel nicht mehr so gut sichtbar war und wir in der Wolke zu weit nach rechts drifteten und wieder am Lift bei Ristis Richtung Brunni landeten. Die Liftspur wollten wir eigentlich nicht folgen, so dass wir (nach kurzer Diskussion) querten. Der Schnee war super tief und wir hatten jetzt Spurarbeit vor uns. Langsam lie\u00dfen wir den Kessel hinter uns, erreichten die Stra\u00dfe und gingen mehr oder weniger direkt hoch zur Rodel\/Skispur, die zur Brunni f\u00fchrte. Hier war es dann wieder strahlend blau und die Spurfindung kein Problem mehr. Nur die Ausdauer war ein Problem. Keuchend, schwitzend gings dann immer wieder abk\u00fcrzend hoch. In einem der letzten H\u00e4nge suchten drei Leute offensichtlich einen Ski, den ich von unten kommend aber deutlich (ca. 20 Meter unter ihnen) sah. Ich fragte sicherheitshalber nach und sie waren heilfroh, dass ich ihn gefunden habe. So brachte ich ihn noch mit hoch. Der letzte Rest der Tour ging dann \u00fcber die Skipiste hoch und auf einem Flachst\u00fcck musste ich einem besserwisserischen Kind widersprechen, welches meinte, dass sein kein Wanderweg. Ich korrigierte ihn und machte ihn auf sein fehlendes Wissen aufmerksam. Auch das erneute Verneinen von seiner Seite nahm ich war und korrigierte es wieder. Kindererziehung ist herrlich. Endlich war ich dann an der Brunnih\u00fctte angekommen und g\u00f6nnte mir in der Sonne die \u00c4lplermagronen. Laura kam kurze Zeit sp\u00e4ter an und wir \u00fcberlegte dann, nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, was wir jetzt noch machen k\u00f6nnten. Die Abfahrt Richtung Gr\u00fcnenwald war uns etwas riskant ob der Wegfindung. Wir fanden eine gute L\u00f6sung indem wir noch mit dem steilsten Schlepper der Schweiz hoch fuhren und von dort ein paar Schw\u00fcnge im Tiefschnee Richtung H\u00e4rzlisee nahmen. Es war einfach richtig sch\u00f6n. Von hier quersten wir kurz nach Skiers right und es kam ein St\u00fcck mit etwas wenig Unterlage, wo wir sehr sanft fahren mussten. Danach gings im tieferen Schnee bis Chruteren. Hier waren wir dann etwas Lost. Wir kannten nur den linken Weg zur\u00fcck, aber die meisten Spuren gingen nach rechts. Was macht man dann? Genau. Nach Rechts ins unbekannte Gebiet fahren. So war der erste Hang noch richtig cool, auch wenn ein paar Holzpfosten im Weg standen. Der darauf folgende Steilabschnitt durch die Latschen war eher weniger geil. Letztendlich kamen wir gut durch und dann erwischte uns auch noch die tief h\u00e4ngende Wolke. Also Sicht gleich Null in unbekanntem Gel\u00e4nde. Sehr sch\u00f6n. Wir folgten den Skispuren an alten Scheunen vorbei nach einer Zaunquerung war wieder freieres Gel\u00e4nde. Aber auch der Himmel war freier und die Wolkenstimmung unglaublich. Die Berge begannen schon zu gl\u00fchen, dazu dann die Wolkenfetzen. Richtig cool. Den Rest spulten wir souver\u00e4n ab und erreichten dann auch bald die Stra\u00dfe beim Bergli. Von hier aus gaben wir dann Gas bei der Abfahrt um den Bus noch zu erwischen. Die letzten paar Kurven und der letzte Hang waren noch mal super und aus der Puste kamen wir noch mit genug Puffer an der Fellenr\u00fcttistrasse an. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam der Bus und unten im Dorf stiegen wir beim Verr\u00fcckten Cafe aus \u00e4h ein. Tats\u00e4chlich hatten sie Augustiner (gerade erst frisch die Zapfanlage installiert) und Paulaner Spezi. Dazu noch eine gro\u00dfe Sch\u00fcssel Flips. Besser gehts nicht. Der Laden war viel weniger \u00fcberlaufen als die Skilodge, spielte coole Rock Musik und hatte auch das richtige Bier. Nice. So g\u00f6nnten wir uns das TAB, bevor es dann mit dem Bus (vom Kloster aus) zur\u00fcck zum Eienw\u00e4ldli ging. Dort angekommen, duschten wir schnell, machten den Kamin an und genossen das Winter Wonderland.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jup&#8230;der Schnee war wieder da. Das hie\u00df&#8230;Schnee schaufeln. Wir mussten uns in der Fr\u00fch, vor dem ersten aufs Klo gehen, erst einmal eine Schneise frei graben. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gings an die harte Arbeit und das Vorzelt inkl. Vorgarten frei machen. Auf den Irrsinn mit den ganzen Freeridern hatten wir keine Lust im Titlis Gebiet. 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