{"id":2418,"date":"2025-10-15T15:52:34","date_gmt":"2025-10-15T13:52:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=2418"},"modified":"2025-12-20T16:07:01","modified_gmt":"2025-12-20T15:07:01","slug":"15-10-2025-blackenalp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/10\/15\/15-10-2025-blackenalp\/","title":{"rendered":"15.10.2025: Blackenalp"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Heute hatte ich schon wieder mehr Energie als gestern. D.h. ich konnte wieder was unternehmen. Nachdem ich weniger Lust auf Wandern hatte machten wir die Bikes ready. Noch dick eingepackt starteten wir mit dem Gravel Richtung F\u00fcrenalp. Hier war noch alles gut, erst nach der Talstation als das Gel\u00e4nde steiler wurde merkte ich meine &#8222;Un-Fitheit&#8220;. Wahnsinn wie schwer es mir viel die Steigungen rauf zu radeln. Dabei dachte ich, dass ich den Sommer \u00fcber schon etwas gemacht h\u00e4tte. Anscheinend nicht genug. Zum Gl\u00fcck war das Wetter so gut, dass ich viele Motive sah und immer wieder stehen blieb um Fotos zu machen (und um mich auszuruhen). Nach dem ersten Anstieg wurde es etwas flacher. Danach wurde es ab dem Alpenr\u00f6sli bis zum St\u00e4feli wieder zach. Nicht, dass es steil wurde, die Stra\u00dfe wechselte von Teer zu Ger\u00f6ll. Sch\u00f6n. Ich strampelte mir ordentlich was ab und bei der Abzweigung Richtung Spannorth\u00fctte bzw. dem Fahrweg (nicht Wanderweg) folgend, musste ich schieben. Ich sah schon weiter hinten im Tal das &#8222;Ziel&#8220;, aber das war noch ein St\u00fcck. So schob ich das Fahrrad bis zu der Stelle wo es vom Fahrweg Richtung Spannorth\u00fctte abzweigte und ab da konnte ich wieder etwas fahren. Hier \u00fcberlegte ich schon&#8230;wie man es am besten anstellte, wenn man mal von der Spannorth\u00fctte fliegen wollte. Also den Weg tats\u00e4chlich bis hier hinten rein und hoch gehen&#8230;was schon ein Hatscher ist. Oder doch mit dem Bike&#8230;aber dann stand das Bike halt hier und man landete bei der Talstation F\u00fcrenalp oder noch weiter hinten. Hmm&#8230;.Mal weiter \u00fcberlegen, wenn es tats\u00e4chlich soweit ist. Egal. Im Hier und Jetzt sein. Ich mobilisierte all meine Reserven und schaffte es bis drei Kehren vor dem St\u00e4uberwasserfall. Danach schob ich wieder und machte mich ab dem Wasserfall wieder fahrend weiter. Ich war auf einer wundersch\u00f6nen Hochebene und nutzte die letzte Sonne, um hier Pause und Brotzeit zu machen. Ich genoss die Stille und die W\u00e4rme&#8230;.auch die Pause tat gut. Danach ging es relativ easy bis zur Blackenalp. Hier war dann Schluss. Wenn man bis zum Surenenpass wollte, musste man ab hier schieben. Mit dem Gravel war an ein runter fahren eh nicht zu denken. Von daher beschloss ich es f\u00fcr heute gut sein zu lassen. Es reichte eh. Danach machte ich mich auf die Abfahrt. Ja&#8230;es ging zwar runter, aber irgendwie passte mein neuer Hinterradmantel nicht richtig. Auch wenn er dieselbe ERTRO Gr\u00f6\u00dfe hatte wie der alte, war er gr\u00f6\u00dfer. So h\u00f6rte ich immer ein fieses Ger\u00e4usch, wenn kleine Steinchen mitgenommen wurden und am Rahmen kratzten. Am Ende ging es besser als gedacht und ich genoss dann auch die Abfahrt. Vor allem das Licht wurde zur sp\u00e4ten Stunde immer sch\u00f6ner und weicher. Es war einfach herrlich hier unterwegs zu sein. Am Ende rauschten die gelben Bl\u00e4tter nur so an mir vorbei und die Stra\u00dfe hatte mich wieder. Doch gut fertig kam ich am Camping wieder an und machte mich gleich unter die warme Dusche. Hier unten im Schatten war es kalt.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hatte ich schon wieder mehr Energie als gestern. D.h. ich konnte wieder was unternehmen. Nachdem ich weniger Lust auf Wandern hatte machten wir die Bikes ready. 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