{"id":2433,"date":"2025-10-22T19:02:39","date_gmt":"2025-10-22T17:02:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=2433"},"modified":"2025-12-22T14:39:55","modified_gmt":"2025-12-22T13:39:55","slug":"22-10-2025-venedig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/10\/22\/22-10-2025-venedig\/","title":{"rendered":"22.10.2025: Venedig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Den Dienstag verbrachten wir noch sehr gem\u00fctlich im Bett bzw. im Bus. Laura hatte Arbeitscalls und ich genoss es einfach mal weniger zu machen. Das Wetter war auch nicht wirklich einladend. Es regnete entweder leicht oder es war dicht bew\u00f6lkt mit den Wolken quasi am Boden (also Nebel). Also so ein richtiger Faulenztag. Wir gingen nur etwas in der Umgebung des Camping spazieren, da dieser aber am Ende der Stra\u00dfe lag und drum herum nur Industriegebiet war, gaben wir hier auch bald auf. Es sollte nicht sein. Also noch etwas gem\u00fctlich unter der Markise hocken bis wir wieder rein gingen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch wurde ich in der Fr\u00fch durch die Nebelh\u00f6rner der Schiffe geweckt. Ja..das war der Nachteil, wenn man quasi mitten neben der Hauptverkehrsstrasse campiert. Oben bei mir im Aufstelldach f\u00fchlte es sich echt an wie am Stachus. Zum Gl\u00fcck hatten wir heute eh vor fr\u00fch aufzustehen, da wir nach Venedig wollten. So gingen wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck vor zum Bootsanlegestelle aka. Taxistand. Ich nutzte die Zeit beim Warten schon f\u00fcr ein paar Fotos und danach gings an den Holzstehlen, die quasi die Wasserstrasse markierten, nach Venedig. Schon irre so mit dem Boot in eine Stadt zu fahren. Vor allem wie nah am Wasser oder besser gesagt direkt aus dem Wasser raus alles gebaut war. Immer wieder eine Erlebnis. Wir legten in Zattere an und gingen dann zu Fu\u00df weiter. Wir \u00fcberquersten den Canale Grande und waren dann am Markusplatz. Wie gesagt&#8230;Venedig ist schon irre. Ich sah \u00fcberall Motive und immer wieder auch neue Sachen, die meinen Blick gleich fesselten. Aber das planlose herum Laufen war heute nicht unser Ziel, auch nicht die typischen Sehensw\u00fcrdigkeiten, obwohl wir eben am Markusplatz, Dogenpalast usw. vorbei kamen. Ziel war die Biennale. Also die zweij\u00e4hrige Ausstellung mit den einzelnen Landespavilions zu einem einzelnen Motto. Dies Jahr war das Motto Architektur und Klimawandel. Nach dem jetzt schon ausgiebigen Spaziergang betraten wir die Biennale und fingen an. Ich wei\u00df gar nicht so Recht was ich erwartet hatte, aber was ich dann sah, war schon eine kleine \u00dcberraschung. Also die Auslegung war schon sehr speziell von einigen L\u00e4ndern. Sei es, dass man den Pavillon anfing auseinander zu nehmen, um aus dem Schutt neue Sachen zu machen oder komplett verr\u00fcckte Installationen. So lie\u00dfen wir uns am Anfang noch viel Zeit pro Pavillon, das wurde aber dann sp\u00e4ter immer schneller. Es gab nur wenige, die mich wirklich ansprachen. F\u00fcr Laura kam es auch etwas unerwartet, dass ich wirklich in jeden gehen wollte&#8230;naja, wir hatten ja auch f\u00fcr alle gezahlt oder? So zogen wir durch alle Pavillons am Giardini und waren dann am fr\u00fchen Nachmittag damit fertig. Nat\u00fcrlich war der Serbien Pavillon der, mit dem ich am meisten anfangen konnte ;-).<br \/>\nDas war Teil eins. Der zweite Teil war dann im Arsenal. Aber hierzu mussten wir uns erst noch st\u00e4rken. Somit gingen wir in ein kleines Lokal und g\u00f6nnten uns ein ordentliches Mittagessen. So gest\u00e4rkt ging es dann zu Fu\u00df bis r\u00fcber zum Arsenal. Das war eigentlich der &#8222;Hauptteil&#8220; der Biennale. D.h. es gab einen zentrale Ausstellung, die alles irgendwie erkl\u00e4ren sollte plus halt noch einige Pavillons. Tats\u00e4chlich holte mich der Island Pavillon fast mehr ab als der Rest (und dieser war auch noch umsonst). Naja. der zentrale Teil war sehr sch\u00f6n gemacht, aber echt schon abstrakt und auch teilweise sehr kleinteilig. Also jedes Schild kann man definitiv nicht lesen. So gingen wir schon mit Zeit durch, aber blieben nur dort stehen wo es uns wirklich hinzog. Die L\u00e4nderpavillons lie\u00dfen wir eher au\u00dfen vor. Wir waren schon gut \u00fcbers\u00e4ttigt und auch fertig vom Gehen. Die Anlage selber ist halt schon krass. Also das ganze Hafengel\u00e4nde und auch die Werften. Kann man sich schon gut vorstellen, was fr\u00fcher hier so abgegangen ist. So verbrachten wir fast mehr Zeit drau\u00dfen bei den Anlagen bis wir komplett raus gingen. Danach hatten wir keine Lust wieder komplett durch Venedig zur\u00fcck nach Zattere zu gehen. Wir gingen statt dessen auf die kleine Halbinsel St. Pietro di Castello und von dort nahmen wir das Taxiboot im Gegenuhrzeigersinn. Wir hatten Gl\u00fcck, das Taxi war schon gut voll und wir ergatterten noch zwei Pl\u00e4tze hinten drau\u00dfen am Schiff. Somit waren wir aus dem Gedr\u00e4nge drau\u00dfen und konnten Venedig von hier aus genie\u00dfen. Inkl. ein paar Wasserspritzer. Wir fuhren an San Michelle vorbei, dann kurz vor der Eisenbahnbr\u00fccke rein ins Gedr\u00e4nge und kamen am Bahnhof raus. Es ging am Frachthafen vorbei zur\u00fcck auf die Hauptachse und dann nach Zattere. Da wir etwas zu fr\u00fch dran waren g\u00f6nnten wir uns noch ein Getr\u00e4nk an der Bar bis wir mit dem Taxi zur\u00fcck nach Fusina fuhren. Was ein Tag&#8230;Venedig&#8230;du bist immer eine Reise wert.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Dienstag verbrachten wir noch sehr gem\u00fctlich im Bett bzw. im Bus. Laura hatte Arbeitscalls und ich genoss es einfach mal weniger zu machen. Das Wetter war auch nicht wirklich einladend. 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