{"id":2443,"date":"2025-10-26T19:06:42","date_gmt":"2025-10-26T18:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=2443"},"modified":"2025-12-23T12:08:51","modified_gmt":"2025-12-23T11:08:51","slug":"26-10-2025-monte-baldo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/10\/26\/26-10-2025-monte-baldo\/","title":{"rendered":"26.10.2025: Monte Baldo"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach Nacht ging gut vor\u00fcber, nur der Morgen war etwas komisch. Neben uns hatte sich ein altes Ehepaar mit ihrem Caddy hingestellt. Leider hatte die Frau eine derma\u00dfen penetrante und unangenehme Stimme, die gef\u00fchlt alles durchbrach. Ich wurde daher oben im Aufstelldach schon bald wach und verkroch mich nach unten zu Laura. Auch w\u00e4hrend dem Fr\u00fchst\u00fcck hatte ich das Gef\u00fchl, dass die immer zu uns r\u00fcber schaut&#8230;naja. Auch solche Menschen muss es geben. Wir fr\u00fchst\u00fcckten in Ruhe und gingen danach nochmal vor zum Strand. Der Peler hatte eingesetzt und schon vielen uns Steffens Worte ein. Man k\u00f6nnte doch mal den Fr\u00fchwind mitnehmen. Heute definitiv. Schon krass wie die Leute umher zischten. Egal ob mit Wing oder Windsurfer (auch auf Foils). Dazu die kleinen Boote, die auch immer mehr Foils dran hatten. Wir schauten dem ganzen zu und ich muss schon zugeben, etwas Sehnsucht nach dem Wassersport kam auf. Oder war es das Unterwegssein? Irgendwann mussten wir uns dann doch los rei\u00dfen und fuhren los. Unser Ziel war Brentonico. Ein kleines Dorf s\u00fcdlich von Mori in den Bergen. Unter anderem bekannt f\u00fcr eine Teilstrecke vom Giro de Italia. Wir zogen mit Myr den ersten Teil der Etappe hoch und parkten an einem wundersch\u00f6nen Womo-Stellplatz. Es war zwar noch ordentlich frisch, aber sobald die Sonne aufkam ging es. Wir machten die Bikes ready und starteten. Ziel war zun\u00e4chst Polsa. Wir kurbelten mit den Gravels gem\u00fctlich die Stra\u00dfe hoch, die genau die richtige Steigung hatte. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Dennoch gut anstrengend. Der Blick war mal wieder genial. Wieder mal eine Ecke, die wir normalerweise nie gesehen h\u00e4tten. Wir hatten auf der einen Seite den Blick runter ins Etschtal mit Rovereto, dann der Blick auf die R\u00fcckseite vom Monte Baldo und dann noch der Blick r\u00fcber auf die Brenta Dolomiten. Einfach genial. Dazu noch dieses wundersch\u00f6ne Herbstlicht. Wir hatten ein gutes Tempo, so dass ich auch immer wieder stehen bleiben konnte f\u00fcr Fotos. In Polsa angekommen machten wir kurz Pause und Laura widmete sich ihrer Hexenk\u00fcche. Sie ging auf Beerenjagd und sammelte viele orange Beeren, die giftig waren, aber nicht mehr, wenn man sie kochte, ein. Wir fuhren am Skicenter vorbei und von hier wurde es mehr unser Stil. Also Forstwege, Ger\u00f6ll&#8230;etwas mehr Abenteuer. Wir kurbelten das letzte St\u00fcck hoch und machten kurz einen Abstecher zu Fu\u00df zum &#8222;Corno della Paura&#8220; r\u00fcber. Das war eine alte Gesch\u00fctzstellung aus dem ersten Weltkrieg. Was soll ich sagen, schon verr\u00fcckt was die Menschen so gemacht haben. Schon irgendwie krass zu sehen, aber auch mit Kopfsch\u00fctteln schauten wir uns alles an und gingen zur\u00fcck zu den Bikes. Ich merkte schon ordentlich meine Beine und war froh als wir den letzten Aufschwung hinter uns hatten. Von hier sah man wieder mega gut den Monte Baldo mit der Bergstation und dem Gipfel. Schon reifte der Plan hier mal fliegen zu gehen. Weiter unten sammelte die keine Hexe noch weiter Beeren und wurde prompt f\u00fcr ihre Gier von der Natur mit Dornen bestraft. Danach ging es einem sch\u00f6nen Schotterweg folgend nach unten bis San Giacomo. Die Gegend&#8230;hatte ich schon gesagt&#8230;war einfach genial. Kleine Seen, dann die Berge, viel Gr\u00fcn&#8230;dazu in der Ferne die wei\u00dfen Gipfel. Einfach genial. Ab San Giacomo waren wir wieder auf der Giro Strecke was hie\u00df &#8222;Full Throttle&#8220;. D.h. wir lie\u00dfen es runter richtig krachen. Das letzte St\u00fcck verging wie im Flug und wir waren wieder unten am Bus. Mega begeistert und fertig stellen wir die Bikes ab und g\u00f6nnten uns in der letzten Sonne das TAB und machten uns auch noch was leckeres zu Essen (Nudeln mit Salsiccia). Danach..mussten wir der Wahrheit ins Gesicht sehen&#8230;der Urlaub neigte sich dem Ende zu. Wir packten alles zusammen und fuhren mit Myr wieder Richtung Heimat&#8230;Aschau.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt&#8230;Ach..irgendwie schon eine Menge. Der Urlaub war ganz anders als geplant. Das ist sicher die erste Sache, die ich mitnehme. Planung ist gut, bis sie auf Realit\u00e4t trifft. Manche Sachen kann man nicht planen und sollte man auch nicht viel zu weit in die Zukunft planen. Im Hier und Jetzt sein..ist sicher eine weitere Lektion. Ansonsten..war der Urlaub auch einfach gut wieder unterwegs zu sein. Keine krassen Abenteuer (mal vom Corvatsch Flug abgesehen), aber so wieder rein kommen. Das Feuer wieder entfachen. Daf\u00fcr war es definitiv gut&#8230;und nat\u00fcrlich f\u00fcr das mega gute Essen in Italien.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Nacht ging gut vor\u00fcber, nur der Morgen war etwas komisch. Neben uns hatte sich ein altes Ehepaar mit ihrem Caddy hingestellt. Leider hatte die Frau eine derma\u00dfen penetrante und unangenehme Stimme, die gef\u00fchlt alles durchbrach. Ich wurde daher oben im Aufstelldach schon bald wach und verkroch mich nach unten zu Laura. 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