{"id":2609,"date":"2025-11-27T10:00:17","date_gmt":"2025-11-27T09:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=2609"},"modified":"2025-12-24T10:23:41","modified_gmt":"2025-12-24T09:23:41","slug":"27-11-2025-jagerhoagascht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2025\/11\/27\/27-11-2025-jagerhoagascht\/","title":{"rendered":"27.11.2025: Jagerhoagascht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie h\u00e4tte wir es nicht besser treffen k\u00f6nnen. Ende November kam dann der Schnee und zwar ordentlich. Innerhalb von drei Tage verwandelte er die Landschaft in ein Winter Wonderland. Es gab eine geschlossene Schneedecke, die B\u00e4ume waren voll vom Schnee und selbst die Kampenwand hatte kleine Wechten gebildet. Ich glaub so gab es das letztes Jahr nicht. Perfekt zu dem Wetter war dann, dass wir auch den Jagerhoagascht hatten. Also die Wanderung mit dem \u00f6rtlichen J\u00e4ger, dabei im Gespr\u00e4ch, bis hoch zur Hofalm bzw. Stuben. Als ich das Geschenk f\u00fcr Laura damals gebucht hatte, dachte ich nicht, dass es so sch\u00f6n wird. P\u00fcnktlich am Nachmittag riss der Himmel auf und es war strahlend blau. Voll geflasht gingen wir von zu Hause los Richtung Hammerbach. Schon hier mussten wir uns unz\u00e4hlige Male umdrehen und Fotos machen. In Hammerbach trafen wir dann auf die Gruppe. Wild zusammen gew\u00fcrfelt, darunter der Maxi (unser Nachbar und Eventverantwortlicher) sowie der Sepp Rinnert, unser J\u00e4ger vor Ort und ehemaliger Nachbar. Nat\u00fcrlich war auch seine H\u00fcndin mit dabei. Unter den G\u00e4sten ein wilder Mix zwischen jungen Leuten, Ausw\u00e4rtigen \ud83d\ude09 und Leuten, die wohl zur Familie Cramer-Klett irgendwie geh\u00f6rten. Im langsamen Tempo gingen wir dann los und gem\u00fctlich den Weg hoch zur Hofalm. Sepp erz\u00e4hlte immer wieder was vom Wald, von den Wegen und den Bebauungen die so au\u00dfen rum zu finden sind. Nat\u00fcrlich auch von der Tierwelt und dem Nutzen der Hofalm. Insgesamt war die Stimmung einfach genial, also besser geht kaum. Der Wald war ruhig, nur das leise tropfen und fallen vom Schnee war hin und wieder zu h\u00f6ren, dazu dann unser Fu\u00dfgestapfe. Einen kleinen Schneerutsch mussten wir meistern, der aber dank der Stapf-Arbeit vom Sepp kein Problem war. Oben erreichten wir dann die Biegung, die den Blick aufs Priental v\u00f6llig \u00f6ffnete und auch auf die Kampenwand. Was soll ich sagen. Die Sonne ging gerade unter und tauchte alles in ein rosa Licht. Dazu diese unglaubliche Schneelandschaft. Es war irre. Oben raus wurde es immer schneereicher und wir staunten nicht schlecht wie viel Schnee hier gefallen war. Mit der Gruppe gings dann an der Hofalm vorbei zur Stuben. Die Berge wurde immer rosaiger (kann man das sagen?) und die Stimmung immer besser. An der Stubn brannte schon das erste Feuer und wir bekamen Gl\u00fchwein zum Empfang. Einfach genial. Die Leute gingen mit der Zeit rein w\u00e4hrend Laura und ich noch drau\u00dfen blieben und einfach die Stimmung genossen. Genau hier fiel mir dann auf wie krass viel Schnee lag. Auf den Tischen war es sicher \u00fcber ein halber Meter. Mal abwarten was der Winter bringt.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als uns dann doch zu kalt wurde verzogen wir uns auch rein und setzten uns zu einem anderen Paar dazu. Es spielte schon die Hausmusik, eine Combo von vier jungen Leuten, die traditionelle Musik, aber echt sch\u00f6n spielten. Danach lie\u00dfen wir uns auf das Essen ein, welches Markus (auch ein ehemaliger Nachbar) dann kredenzte. Insgesamt war es ein wenig eine komische Konstellation von den Leuten. Die H\u00e4lfte vom Raum war von den Cramer-Kletts belegt, inkl. dem Sohn, also unserem Vermieter. Die andere H\u00e4lfte eben normale Menschen bis auf einen der sich einfach voll laufen lie\u00df. Egal. Insgesamt ein echt sch\u00f6ner Abend, der vor allem zwei Sachen gemacht hat. Mehr Lust auf drau\u00dfen und mehr Lust auf gutes Essen. Als das Essen dann vorbei war wurde es nochmal etwas wild. Gef\u00fchlt jeder machte sich zum Aufbruch bereit und die Shuttles waren etwas sp\u00e4rlich bzw. nur zwei Autos f\u00fcr gef\u00fchlt 60 Leute. Irgendwie schafften wir es dann doch uns in ein Auto zu sechst zu sneaken und fuhren runter zur Lederstube. Leider der falsche Parkplatz. Zum Gl\u00fcck war die Mutter vom Cramer-Klett (die \u00fcbrigens ihr 150j\u00e4hriges Bestehen hier feierten) dabei und sie musste nach Aschau inkl. noch zwei weiteren. Somit schafften wir es in ihren alten Subaru und kamen ohne Probleme in Aschau an. Sie wusste sogar wo wir wohnten und machte uns gleich mit einer Nachbarin bekannt, die Laura ein paar Tage sp\u00e4ter auch noch besuchte.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach ja..eine ganz eigene Welt dieses Aschau. Man lernt ohne Probleme doch neue Leute kennen, erkennt aber, dass es gleichzeitig eine tiefe &#8222;Feindschaft&#8220; zwischen Hohenaschau und Niederaschau gibt, die sich sogar bis zum Trachtenverein widerspiegelt. Verr\u00fcckt. Aber scheeee.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie h\u00e4tte wir es nicht besser treffen k\u00f6nnen. Ende November kam dann der Schnee und zwar ordentlich. Innerhalb von drei Tage verwandelte er die Landschaft in ein Winter Wonderland. Es gab eine geschlossene Schneedecke, die B\u00e4ume waren voll vom Schnee und selbst die Kampenwand hatte kleine Wechten gebildet. 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