{"id":3043,"date":"2026-01-25T09:05:42","date_gmt":"2026-01-25T08:05:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=3043"},"modified":"2026-02-08T16:35:52","modified_gmt":"2026-02-08T15:35:52","slug":"25-01-2026-engelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2026\/01\/25\/25-01-2026-engelberg\/","title":{"rendered":"25.01.2026: Engelberg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Wochenende ging es wieder nach Engelberg. Warum auch immer&#8230;der Stress nahm mal wieder langsam zu. Gef\u00fchlt komme ich kaum aus einer &#8222;normalen&#8220; Woche. Also wo ich konsequent in der Fr\u00fch trainiere, dann Arbeite und dann Abends einfach entspannen kann. Irgendwie ist immer irgend was. Daher In diesem Fall leider etwas schlimmeres. Meine Mutter, Schwester und ich hatten sehr kurzfristig und auch nur \u00fcber Umwege erfahren, dass meine Tante in Yugo gestorben ist. Tiefe Traurigkeit \u00fcberkam mich nat\u00fcrlich. Ich hatte sie schon lange zwar nicht mehr gesehen, aber dennoch. Alte Erinnerungen kamen hoch. Wie ein Film spielte sich alles in meinem Kopf ab. Nat\u00fcrlich war ich dann auch f\u00fcr meine Mutter da, die zwar gefasst war, sie es aber nat\u00fcrlich hart mitnahm. Entsprechend fertig kam ich am Freitagabend am Wohnwagen an. Laura war ja schon da. Sie war die Woche \u00fcber in Engelberg geblieben. Daher tat es gut sie wieder zu sehen und auch in einen warmen, vorbereiteten Wohnwagen zu kommen. Am Samstag machten wir mal nichts und entspannten uns einfach.&nbsp;<br \/>\nDer eine Pausetag tat gut. Sonntag f\u00fchlten wir uns schon wesentlich besser und machten uns auf zur Skitour Richtung Hopper. Tats\u00e4chlich lief es insgesamt sehr gut, wir hatten eine gute regelm\u00e4\u00dfige Pace drauf. Nat\u00fcrlich zog sich das St\u00fcck hinterm Kanonenrohr mal wieder und durch die Engstelle selber gings aber dann doch gut. Laura war so fixiert auf den Hopper, dass es kurz einen ersten Moment brauchte um meinen Vorschlag zu realisieren. Dieser war n\u00e4mlich den Hatscher nach hinten sein zu lassen und statt dessen abzufahren. Ja&#8230;ich f\u00fchlte mich gut und ready genug um hier abzufahren. Nachdem wir so waren entschieden wir uns dazu noch zur Gondel von Untertr\u00fcbsee hoch zu steigen, so wie in alten Zeiten. Nur mit dem Unterschied, dass wir solche Touren vor der Arbeit gemacht haben. Oben angekommen hatten wir auch noch etwas Sonne, genossen diese, fellten ab und los gings. &nbsp;Wie immer, also so wie wenn man mit dem Bike los f\u00e4hrt, ist der Anfang das schwierigste bzw. das Pendant zur Rampe. Es war steil. Ich musste mir echt M\u00fche geben und aufpassen nicht zu verkanten. Danach war ich aber aktiviert und es ging gut. Nur am Kanonenrohr merkte ich dann die Oberschenkel und der Rest war fast mehr verkrampft als locker. Aber es reichte aus die Schussfahrt quasi ohne schieben zu schaffen. Danach folgte der Rest der Talabfahrt. Leider erwischte es ein M\u00e4del vor uns. Sie blieb irgendwo h\u00e4ngen, fiel und verdrehte sich das Knie&#8230;Damn&#8230;das sah meiner Verletzung sehr \u00e4hnlich aus und ihrem Geschrei nach zu Urteilen war wohl etwas durch. Das langt mir immer noch einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken, da ich mich doch noch gut an meine ersten Sekunden nach dem Unfall erinnerte. Was ein schei\u00df. Laura versicherte sich, dass sie versorgt wurde, es waren auch gleich ein paar Freunde von ihr bei ihr und auch, dass unten Bescheid gegeben wird. Ich fuhr mit einem mulmigen Gef\u00fchl vorbei und konzentrierte mich auf die Abfahrt. Unten war ich dann heilfroh ohne irgendwas angekommen zu sein. Anschlie\u00dfend probierte ich die Druckluftreinigungsanlage f\u00fcr die Ski aus, die bei nassem\/klebrigem Schnee nur m\u00e4\u00dfig gut ist. Danach vertr\u00f6delten wir noch etwas Zeit im Shop, da wir in der Mittagspause der Busse waren. Irgendwann kam dann ein Bus angefahren, parkte und aus ihm stiegen alle weiteren Busfahrer aus. Danach gings zur\u00fcck zum Camping. Da wir ja n\u00e4chstes Wochenende unser Freundewochenende hatte mussten wir gef\u00fchlt alles einpacken. Ski, Schuhe, St\u00f6cke, LVS, Kleidung, Proviant, Leergut, Schlafs\u00e4cke, Besteckzeug&#8230;irre. Aber, was noch fast krasser war, war&#8230;.dass alles in den MINI gepasst hat. Ein echtes Raumwunder. Sogar die leere Gasflasche. So gings quasi wie die Balkanesen vollbeladen zur\u00fcck nach Aschau&#8230;Was uns etwas unvorbereitet traft war die Tatsache, dass tats\u00e4chlich Schnee vorher gesagt war. Leider nicht bei uns sondern genau ab Lindau bei der R\u00fcckfahrt. Dort fing es richtig gut an zu schneien und zwar so viel, dass die R\u00e4umfahrzeuge nicht hinterher kamen. Hie\u00df am Ende. 40-60km\/h auf der Autobahn. Das zog sich dann bis M\u00fcnchen, wo es zum Gl\u00fcck weniger viel war. Ab M\u00fcnchen bis Aschau ging es dann wieder super. Ja&#8230;bl\u00f6d, dass kein Schnee bei uns, aber f\u00fcr die Heimfahrt war ich dann doch froh. So passiert es, dass eine 5h Fahrt pl\u00f6tzlich 7h und l\u00e4nger dauert.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Wochenende ging es wieder nach Engelberg. Warum auch immer&#8230;der Stress nahm mal wieder langsam zu. Gef\u00fchlt komme ich kaum aus einer &#8222;normalen&#8220; Woche. Also wo ich konsequent in der Fr\u00fch trainiere, dann Arbeite und dann Abends einfach entspannen kann. Irgendwie ist immer irgend was. Daher In diesem Fall leider etwas schlimmeres. 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