{"id":5810,"date":"2026-05-14T12:55:28","date_gmt":"2026-05-14T10:55:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=5810"},"modified":"2026-08-28T16:25:27","modified_gmt":"2026-08-28T14:25:27","slug":"14-05-20-05-2026-normandie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2026\/05\/14\/14-05-20-05-2026-normandie\/","title":{"rendered":"14.05. &#8211; 20.05.2026: Normandie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Tja..es sollte unser erster richtiger gemeinsamer Urlaub werden. Leider begann er etwas holprig und endete fr\u00fchzeitig. Der Zustand von Lauras war naja..irgendwie nicht so gut. Wir haderten lange was wir machen sollte und entschieden dann doch weg zu fahren.&nbsp;<br \/>\nDann kam das n\u00e4chste Problem. Wohin. Wir hatten irgendwie unterschiedliche Vorstellungen und auch unterschiedliche Ziele. Zudem kam hinzu, dass das Wetter nicht wirklich gut war bzw. nie so lange so best\u00e4ndig, dass wir gesagt h\u00e4tten ok..die Richtung\/Gegend ist es. Am besten sah es noch im Norden von Frankreich aus. Nach langem ringen und Diskussionen packten wir schlie\u00dflich unser Zeug und fuhren am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) los. An M\u00fcnchen vorbei ging es nach Stuttgart und dann weiter Richtung Paris. Dieses Gef\u00fchl hier vorbei zu fahren ist einfach so krass mit Fontainebleau verbunden, dass ich extreme Sehnsucht immer wieder bekomme. Naja..irgendwann unterschied es sich dann doch und mal wieder war ich von der teuren Franz\u00f6sischen Maut \u00fcberrascht. Dank Lauras Einsatz konnten wir immer wieder auf Klasse 1 runter gestuft werden und so erreichten wir am sp\u00e4ten Nachmittag Les Andelys an der Seine. Ein mega sch\u00f6ner Ort mit einem echt coolen Campingplatz zwischen Burg &#8222;Ch\u00e2teau Gaillard&#8220; und Seine. &nbsp;Es war einfach herrlich den Bus abzustellen und wieder das Gef\u00fchl von unterwegs-sein zu haben. Mit der Abendsonne im Gesicht genossen wir den ersten Abend.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Morgen (Freitag) begann sehr langsam. Wir beschlossen Fr\u00fchst\u00fccks-Baguette zu holen und packten nur das n\u00f6tigste f\u00fcr den Spaziergang. Wir schlenderten an der Seine entlang zur Altstadt..es war herrlich. Ruhig, naturbelassen und mit der goldenen Morgensonne einfach genial. Ich machte viele Fotos und war total geflasht. Cool war auch zu sehen, dass hier viele Touristenschiffe aus Basel anlegten. Es gab wohl echt eine Passage \u00fcber den Rhein hier r\u00fcber. Verr\u00fcckt. Das St\u00e4dtchen selber war total nett her gerichtet und jede Gasse gab neue Blicke frei. Nur aufgrund von Google gingen wir zum \u00f6rtlichen B\u00e4cker und er wer die Entdeckung des Urlaubs. Wir kauften mal wieder mehr nach den Augen als nach dem Magen ein. Baguette, Croissant, Marmelade. Vollbepackt gingen wir noch vor zum alten Krankenhaus und bestaunten die Konglomerat-Felsw\u00e4nde, an denen auch Klettern m\u00f6glich war. Anschlie\u00dfend waren wir verwundert wie sp\u00e4t es schon war, so beeilten wir uns zur\u00fcck zukommen und fr\u00fchst\u00fcckten bei Myr das beste Croissant ever. Es war buttrig, fluffig, aber auch mega knusprig. Alles in der richtigen Balance. Herrlich. Danach war so etwas Fragezeichen angesagt. Wir mussten erst einmal raus aus dem Camping. Danach fuhren wir vor zum Parkplatz der Kletterw\u00e4nde und gingen zu denen hoch. Ja&#8230;Lust hatten wir beide, aber wir f\u00fchlten uns noch nicht ready. Zu m\u00fcde, zu gestresst. Also schauten wir es uns nur an und genossen das Panorama von hier. Um uns wenigstens etwas zu bewegen fuhren wir wieder zur\u00fcck in die N\u00e4he vom Camping, parkten dort und gingen zu Fu\u00df hoch zur Burg. \u00dcber den &#8222;R\u00fcckweg&#8220; erreichten wir den Aussichtspunkt und was soll ich sagen. Wahnsinn. Alles wirkte wie eine Miniatur-Fantasy-Landschaft. Ich machte Fotos uns bestaunte alles. Als wir dann doch sahen, dass ein kleiner Schauer auf uns zu kam, machten wir uns auf den Abstieg. Eigentlich wollte Laura noch das \u00f6rtliche Freibad besuchen, aber da setzte schon der Regen ein. Ok&#8230;Also weiter.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Halt f\u00fchrte uns in die gef\u00fchlte Gro\u00dfstadt Rouen. Wir waren auf der Suche nach einem Kletterf\u00fchrer, hatte aber sowohl im \u00f6rtlichen Klettergesch\u00e4ft wie auch im Decathlon Pech. Daf\u00fcr gerieten wir ein einen Mittelaltermarkt und schauten uns noch die alte Kathedrale an. Ich muss sagen&#8230;echt beeindruckend. Verr\u00fcckt was die Menschen fr\u00fcher so alles auf sich genommen haben. (Wahrscheinlich ist es heute nicht anders, aber es wirkt anders). Wir waren irgendwie voll gepl\u00e4ttet von der F\u00fclle der Menschen. Es war nur noch Stress. So traten wir dann auch den schnellen R\u00fcckweg an und nach einem Einkauf und Tankstopp ging es wieder raus in die Natur. Das n\u00e4chste Ziel war \u00c9tretat. Dort gab es eine ber\u00fchmte Felsformation, aber auf das was wir dort erlebten waren wir nicht vorbereitet. Auch in Frankreich war dank Christi Himmelfahrt ein verl\u00e4ngertes Wochenende und als wir uns dem Ort n\u00e4herten machten uns die am Stra\u00dfenrand parkenden Autos ein mulmiges Gef\u00fchl. Tats\u00e4chlich war der Ort einfach \u00fcberlaufen und am \u00f6rtlichen Camping war auch nichts zu holen. \u00dcber eine kleine Nebenstra\u00dfe und dank den franz\u00f6sisch Kenntnissen von Laura bekamen wir im Nachbarort (nach einem weiteren gescheiteren Versuch bzw. vollen Campingplatz) am Camping Le Grand Hameau noch einen Platz. Ich lieferten mir zum Schluss noch ein Rennen gegen einen Holl\u00e4nder mit Anh\u00e4nger, aber ich gewann und wir hatten den Platz. Yes. Nach einer super sch\u00f6nen und ruhige Nacht machten wir uns am n\u00e4chsten Tag auf zum HKB Heuqueville fire post. Eine imposante Bunkeranlage, die h\u00e4ngend \u00fcber das Meer gebaut wurde. Abartig. Wirkte schon fast wie aus einem Star Wars Film. Die Landschaft drum herum war schon auch genial. Sch\u00f6ne Felder, Kornblumen und Mohn. Leider st\u00f6rten die zig Flugzeuge und Hubschrauber die Ruhe, die st\u00e4ndig an der K\u00fcste in Anlehnung an den D-Day hin und her flogen. Wir parkten in Saint-Jouin-Bruneval, besorgten uns noch Baguette und ein wenig frisches Obst (mega gute Erdbeeren) bevor wir mit dem Mountainbikes los zogen. Wir schauten uns den Startplatz am Belvedere an, aber f\u00fcr das erste mal in Frankreich fliegen und dann auch noch komischen Wind, entschieden wir uns doch beim MTB zu bleiben. Von hier ging es dann \u00fcber Trails runter zur Passage de Bruneval. War jetzt nicht so beeindruckend. Dann weiter \u00fcber einen Trail und Feldern zu Leuchtturm Phare d&#8217;Antifer. Hier war dann doch gleich mehr los bzgl. Touristen, aber noch ok. Es war eine sch\u00f6ne Stimmung und MTB war genau das richtige Fortbewegungsmittel. Jetzt erreichten wir auch den K\u00fcstenwanderweg von \u00c9tretat. \u00dcber dem Strand von d&#8217;Antifer machten wir eine l\u00e4ngere Pause. Dann lie\u00dfen wir die Bikes auch im Geb\u00fcsch liegen und machten uns zu Fu\u00df weiter. Der Weg an sich war ein sch\u00f6ner K\u00fcstenwanderweg, aber je n\u00e4her wir an den ber\u00fchmten Felsen kamen desto mehr Menschen waren unterwegs. Auch im leichten Gel\u00e4nde bildete sich Stau und wir mussten uns etwas durchk\u00e4mpfen. Sagen wir mal so. Kategorie zwei Spa\u00df. Klar, wenn man dann das Tor und die Abbr\u00fcche sieht, sieht schon mega aus. Aber die Menschenmassen waren abartig. Dann fielen wir auf die Falle rein mit &#8222;nur noch die n\u00e4chste Kurve&#8220;. So gingen wir fast bis zum Ort vor, aber am Tunnel du Trou \u00e0 l&#8217;Homme machten wir dann doch Kehrt. Zur\u00fcck war fast schlimmer und es kam dazu, dass sich ein kleiner Schauer vorbereitete. Wir dr\u00fcckten auf die Tube und kamen noch ohne na\u00df zu werden bei den Bikes an. Danach gings den gleichen Weg zur\u00fcck, nur ohne Abstecher. Einzig beim einzigen Aufstieg fuhren wir auf eine Nebenstra\u00dfe und kamen \u00fcber Beaumesnil zur\u00fcck nach Saint-Jouin-Bruneval. Es reichte auch f\u00fcr heute. Anschlie\u00dfend fuhren wir zum Camping Omaha Beach.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich recherchierte ich mich in die Thematik wieder voll ein. Saving Private Ryan, Wikipedia Eintr\u00e4ge. Unglaublich wie das damals alles ablief. Zum Gl\u00fcck merkt man von all dem kaum noch was. Der Camping war riesig und wir kamen bei leichtem Nieselregen und Wind an. Ich baute noch das Vordach auf, aber es blieb ungem\u00fctlich. Bevor es dann ans Grillen ging chillten wir noch kurz im Bus. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang runter. Tja&#8230;es ist halt ein Strand. Ein paar Denkm\u00e4ler waren aufgestellt, die alten Bunkeranlagen noch da, aber sonst alles wie ein kleines Fischerd\u00f6rfchen. Wie gesagt. Zum Gl\u00fcck. Klar, wenn man sich vorstellt wie das f\u00fcr die Soldaten damals gewesen sein muss. Einfach abartig. Noch etwas in Gedanken ging es dann zur\u00fcck zum Bus und zum Grillen. Danach ab ins Bett.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag gings dann Richtung Plage de Biville. Alleine die Hinfahrt war schon mega sch\u00f6n. Gro\u00dfe D\u00fcnenlandschaft, fast schon wie in D\u00e4nemark. Wir parkten am Strand, doch der Wind war leider nicht gut genug zum Fliegen\/Soaren. Zu wenig. Wir gingen etwas spazieren und hier erreichten uns dann leider die ersten Anrufe von Lauras Mutter, dass es ihr nicht so gut ging. Hier kamen dann die ersten Zweifel auf was man machen soll und ich war auch irgendwie total angespannt und null hier. Ich war etwas frustriert, leider bekam dass dann Laura komplett ab. Irgendwie lief es nicht rund, so dass wir ohne es zu versuchen vom Strand weg fuhren. Wir fuhren zum Camping Clairefontaine de Siouville-Hague und nachdem keine da waren bezogen wir Platz. &#8222;Witzig&#8220; war der Hinweis wie man sich bei einem atomaren Zwischenfall verhalten soll&#8230;ja ja..Le Hague mit seiner Wiederaufbereitungsanlage war nah dran. Wir gingen etwas am Strand spazieren und es kam so langsam wieder Ruhe rein. Also meine Gedanken sprangen nicht so hin und her und wir hatten irgendwie Zeit \u00fcber alles zu reden.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag ging es nach einem Besuch beim B\u00e4cker wieder Richtung Norden. Wir fuhren nach Vauville und schauten uns dort den Strand an. Wundersch\u00f6n&#8230;rauher, weniger Leute. Hier war auch ein Startplatz, so dass wir eine kleine Stra\u00dfe bergauf bis zum All\u00e9e couverte dite des Pierres Pouquel\u00e9es fuhren. Hier parkten schon einige Autos und ja&#8230;es waren Segelflieger. Segelflieger hei\u00dft&#8230;starker Wind. Dennoch gingen wir vor und schauten uns den Startplatz an. Eigentlich gut. Flache, aber steiler werdende Wiese, dann viel Dornen und weiter unten wahrscheinlich die Kante. Landeplatz war klar&#8230;der Strand. Dennoch war mir etwas komisch im Bauch und ich wollte es nicht probieren. Laura war anders drauf. So gingen wir zur\u00fcck zum Bus, sie machte sich fertig und mit dem Zeug gings dann wieder vor. In dieser kurzen Zeit hatte der Wind so stark zugenommen, dass sich jetzt langsam die Segelflieger bereit machten. Ok&#8230;Chance verpasst, aber auch gut, dass man nicht in der Luft war. Denn wir sahen oben einen Gleitschirmflieger, der voll beschleunigt in der Luft stand. Er k\u00e4mpfte sich langsam runter, aber sch\u00f6n wars nicht. So lie\u00dfen wir die Segelflieger ihrem Hobby weiter fr\u00f6hnen und wir fuhren an Le Hague vorbei nach Norden. Die Wiederaufbereitungsanlage ist echt krass. Selten so was gesehen. Klar, es sind nur eckige Geb\u00e4ude, aber die Schutzeinrichtungen. Krass. Vier Stacheldrahtz\u00e4une drum herum, dazwischen Elektroz\u00e4une. Ich glaube Selbstschussanlagen gibts keine. Wir fuhren zum n\u00e4chsten Startplatz nach Ecalgrain hoch. Dieser lag auch wundersch\u00f6n und alles erinnerte mich an England\/Schottland. Es war herrlich. Auch hier nat\u00fcrlich zu viel Wind, so dass wir nur kurz die Aussicht genossen und uns dann nach Norden zum Le S\u00e9maphore de la Hague machten. Hier machten wir noch ein kleines Picknick, betrachteten die Bunkeranlagen und machten uns dann auf nach S\u00fcden. Unser n\u00e4chstes Ziel war Grande Plage de Barneville. Hier war es noch totale Vorsaison, so dass Platz ohne Ende war. Nachteil war aber auch&#8230;es hatte alles zu. Wir nutzten das fr\u00fche Ankommen um noch eine kleine Runde vor zum Stand zu fahren. Super sch\u00f6n. Der Kontrast zwischen dem Ort, dann dem Strand und weiter hinten dem H\u00fcgel an dem sich dann auch noch die H\u00e4user entlang ziehen. Beim Spaziergang \u00fcber den Strand wuchs bei Laura der Gedanke, morgen Kiten zu gehen. Kein Thema. Deshalb hatten wir es ja dabei. Nachdem wir den kleinen Zufluss zur Marina \u00fcberquert hatten stiegen wir noch kurz auf den Wall hoch und genossen die Aussicht. Anschlie\u00dfend ging es zur\u00fcck zum Bus und ins Bett.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag wurde nur schnell gefr\u00fchst\u00fcckt und dann gings schon los. Am Strand angekommen zog Laura ihren Neo an w\u00e4hrend ich als guter Kite-Caddy alles vorbereitet. Kite, Pumpe, Board und Finnen. So vorbereitet startete sie relativ schnell bzw. versuchte es. Die Wellen waren echt irgendwie arschig, sehr kurze Perioden und sie kam nur kurz raus. Leider war auch eine komische Unterwasser-Str\u00f6mung da, damit wurde es noch schwieriger das Board in Fahrtrichtung zu halten. Am Ende waren es einige Versuche und ein paar Meter fahren, aber Hauptsache versucht. Anschlie\u00dfend packten wir alles wieder zusammen, die Sonne stand sch\u00f6n am Himmel und wir hatten Hunger. Also fuhren wir r\u00fcber zum Phare de Carteret und parkten dort. Eigentlich wollten wir nur kurz Spazieren gehen, aber die Landschaft war grandios. Ein kleiner Steinwall zog sich an der Kante entlang und f\u00fchrte direkt zu einer wundersch\u00f6nen alten und verfallenen Kapelle. Hier machte ich noch ein paar Fotos. Anschlie\u00dfend holte wir die Decken, ein Buch und die Kamera und legten uns hinter einer D\u00fcne in den Sand. Ich schlief fast ein, als dann doch ein kleiner Regentropfen fiel. Danach gings zur\u00fcck zum Bus, wo wir kurz noch was snackten, bevor es wieder zur\u00fcck zum Camping ging<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag zog es uns weiter in den S\u00fcden. Wir fuhren nach Portbail, wo es noch einen sch\u00f6nen Kiteabschnitt gab. Das war eine gef\u00fcllte Bucht, die Wellengesch\u00fctzter war und auch gut Wind haben sollte. Dort angekommen war schon ein Kiter drau\u00dfen und so parkten wir wieder an der Marina und los gings. Wie zuvor machte ich das Equipment w\u00e4hrend Laura sich anzog. Danach halb ich starten und es ging los. Die Landschaft war hier wirklich geil. Ein altes Schiffswrack lag malerisch in der Bucht (\u00c9pave de l&#8217;Ang\u00e9lus) und dann noch die kleine Steinbr\u00fccke mit den alten H\u00e4uschen und der Kirche dahinter. Mega. Ich scho\u00df viele Fotos und dieses mal lohnte es sich, denn Laura fuhr und hatte Spa\u00df. Doch wie immer..es ist immer der letzte Schlag. Der Wind war pl\u00f6tzlich weg und sie war gef\u00fchlt noch mitten drin. Der Kite fiel quasi vom Himmel und sie paddelte ohne Board Richtung Land. Ich erkannte schnell die bl\u00f6de Situation und sprang dann ohne Neo, nur mit Badehose rein, nahm ihr den Kite ab und brachte diesen in Sicherheit. Sie zog w\u00e4hrenddessen ihrem Board nach. Ich packte den aufs Gras und lie\u00df ihn etwas trocken w\u00e4hrend ich mich selber umzog. Laura kam dann auch endlich mit dem Board. Sie hatte Gl\u00fcck, dass sie es genau dort erwischt hatte wo auch eine Treppe hoch f\u00fchrte. Somit musst sie nur l\u00e4ssig damit zur\u00fcck gehen. Zur\u00fcck am Bus duschte sie warm w\u00e4hrend ich alles wieder zusammen packte. Nach dem kleinen Abenteuer gings weiter. Leider erreichte uns dann erneut ein Anruf von Lauras Mutter und es war klar, dass wir zur\u00fcck m\u00fcssen. Beim B\u00e4cker \u00fcberlegten wir wie wir es am besten machen sollten und beschlossen noch eine Nacht in Granville zu bleiben und dann in der Fr\u00fch durchzuballern.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir checkten im Camping Mirabel de L&#8217;Ermitage ein und beschlossen noch wenigstens einmal in die Stadt zu radeln. Mit den Bikes gings dann am Strand entlang hoch in die Altstadt wo wir neben dem Casino auch die Bikes lie\u00dfen. Danach wanderten wir am Casino vorbei hoch zur Altstadt und schlenderten die Mauer entlang bis wir spontan in eine kleine Gasse einbogen. Ok&#8230;die Bar am Ende der Gasse hatte mich angelockt. Wir setzten uns drau\u00dfen an die Bar hin und genossen noch ein Getr\u00e4nk im leichten Trubel des Ortes. Schade&#8230;jetzt wo wir eigentlich langsam drin w\u00e4ren war der Urlaub vorbei, aber wir wussten, dass es ein gewisses Risiko hatte. Im sch\u00f6nen Abendlicht gingen wir zur\u00fcck zu den Bikes und radelten zur\u00fcck zum Camping. Dort angekommen machten wir uns noch was zu Essen bevor es vor zum Strand ging um den Sonnenuntergang anzuschauen. Dieser war perfekt. Direkt nach Westen, nur wenige Wolken. Nur das schreiende Kind mit dem SUP nervte etwas. Danach gings ins Bett.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag klingelte fr\u00fch der Wecker, daf\u00fcr hatten wir auch einen wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang und man merkte schon, dass es ein warmer Tag werden w\u00fcrde. &nbsp;Nach dem Espresso packten wir alles zusammen und los gings. Noch ein kurzer Stop bei einem richtig guten B\u00e4cker und die Autobahn hatte uns wieder.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt&#8230;ach&#8230;irgendwie eine Menge, aber auch gef\u00fchlt mehr Stress als Erholung. Erst das schwierige rein kommen&#8230;na eigentlich fing es schon in der Planung an, weil wir nicht wussten wohin. Dann das schlechte Wetter, dann das schlechte Ankommen. Irgendwie Erwartungen gehabt, aber auch wiederum nicht, weil ich selber nicht wusste was ich wollte. Dann nat\u00fcrlich das mit Lauras Mutter, was aber ein anderes Thema war. Irgendwie war einfach der Wurm drin&#8230;aber ich muss sagen. Normandie, super sch\u00f6n. Mir f\u00e4llt es zwar immer noch nicht leicht in eine Landschaft zu fahren, wo ich einfach nicht wei\u00df, was ich machen soll, weil eben K\u00fcsten-Soaring oder Kiten noch nicht meine Lieblingssportarten sind. Aber mich auch auf das Einzulassen f\u00e4llt mir auch irgendwie schwer. Ich glaub, dass muss ich mir alles nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Aber Normandie oder auch Bretagne. Sicher mal wieder.&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tja..es sollte unser erster richtiger gemeinsamer Urlaub werden. Leider begann er etwas holprig und endete fr\u00fchzeitig. Der Zustand von Lauras war naja..irgendwie nicht so gut. Wir haderten lange was wir machen sollte und entschieden dann doch weg zu fahren.&nbsp; Dann kam das n\u00e4chste Problem. Wohin. Wir hatten irgendwie unterschiedliche Vorstellungen und auch unterschiedliche Ziele. 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