{"id":6373,"date":"2026-06-18T09:15:10","date_gmt":"2026-06-18T07:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/?p=6373"},"modified":"2026-08-31T11:42:21","modified_gmt":"2026-08-31T09:42:21","slug":"18-06-2026-graspop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.life-is-risk.com\/index.php\/2026\/06\/18\/18-06-2026-graspop\/","title":{"rendered":"18.06.2026: Graspop"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">So&#8230;es war soweit. Der Festival Sommer beginnt. Mit einer Mischung aus Erleichterung, Vorfreude, aber auch Angst begann es. Warum Angst. Angst, weil die letzten Wochen, gerade durch den Zustand von Lauras Mutter sehr intensiv waren. Und auch noch gef\u00fchlt viele Sorgen in mir schlummern. Angst, weil ich eventuell zu viel von dem ganzen erwarte. Ich erwarte mir Unbeschwertheit, Freude, Sorglosigkeit. Aber die Probleme bleiben dennoch. Es kann ein Ventil sein, aber es ist nicht die L\u00f6sung. An dieser muss ich noch arbeiten. Daher versuche ich mich schon in das Mindset zu pushen und die Momente zu genie\u00dfen. Aber wie immer f\u00e4ngt alles mit Vorarbeit, \u00e4h&#8230;Vorfreude an. Nachdem Matthias, Nils und ich die Modalit\u00e4ten gekl\u00e4rt haben, also was brauchen wir, wer kommt wie wo an, wie fahren wir weiter, wer kauft was ein, etc. Begann ich die Tasks abzuarbeiten. Ich bestellte die Dosen, ich holte die K\u00fchlbox bei Steffen ab, ich machte noch die Aufgaben von meiner Mutter wie das Grab von meinem Vater wieder herrichten. Ach ja, nat\u00fcrlich musste ich mich noch mit entsprechender Festivalkleidung ausstatten. Aber nachdem das Wetter hin und her ging&#8230;war es perfekt, fast zu warm vorhergesagt. Das war dann mal alles erledigt und so gings f\u00fcr mich an einem Mittwoch voll bepackt zu BMW nach M\u00fcnchen in die Arbeit in der Fr\u00fch und am Nachmittag dann los Richtung K\u00f6ln zu Matthias. Die Fahrt verlief tats\u00e4chlich sehr gut und ich war schon etwas begeistert von K\u00f6ln, also zumindest das was ich vom Auto aus gesehen habe. Mega. Auch insgesamt wirkte die Stadt gr\u00fcner als M\u00fcnchen. Ich kam dann endlich beim Matthias an und Nils machte mir auf, da Matthias selber noch auf Firmenfeier war. Es war mega sch\u00f6n Nils wieder zu sehen und so machten wir es uns auf dem Balkon mit ein paar Bier gem\u00fctlich. Die Gespr\u00e4che glitten gleich sehr tief und es tat irgendwie auch gut mit ihm so Sachen wie Demenz, Belastung, Unvertr\u00e4glichkeiten zu besprechen. Klingt banal, aber es war ein echt gutes Gespr\u00e4ch. Matthias kam dann Nachts auch mal nach Hause und nat\u00fcrlich gings mit ein Bierchen weiter. Danach verzog sich jeder in sein Bett (auf auf der Isomatte, Nils auf der Couch, Matthias in sein Bett).&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag schliefen wir gem\u00fctlich aus. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck gings dann ans packen und das war eine Herausforderung. Wir waren zu dritt im MINI und das Auto war schon auf der Herfahrt voll. Irgendwie schafften wir noch Matthias und Nils sein Zeug da rein und los gings. Von K\u00f6ln aus waren es nur so ca. 2h. So gings nach knapp 1h \u00fcber die Grenze nach Holland. Hier kauften wir noch schnell ein, also das frische Zeug. Auch das schafften wir irgendwie noch rein zu quetschen, aber Nils tat mir hinten schon Leid. Zum Gl\u00fcck war es nicht weit. Ein kurzer Boxenstopp und ein Monster sp\u00e4ter waren wir in Belgien. Was halt total irritierend zu Wacken ist&#8230;es ist einfach kein Stau. Es ist Hauptanrreisetag und du f\u00e4hrst gem\u00fctlich an der Autbahn ab, dann durch den Ort, wo kein Stau ist und erst kurz vor dem Parkplatz war dann vielleicht 10 Minuten warten angesagt. Wir nutzten die Zeit nach wie vor f\u00fcr echt gute Gespr\u00e4che und als wir dann die Tickets vorzeigten parkten wir schon quasi. Mega. Danach nahmen wir die Duffels und gingen vor zum Checkin vom Camping Inferno. Matthias und Nils waren dekadent genug um sich so ein H\u00fcttchen zu mieten. Mir sollte es recht sein. Nachdem wir ohne Probleme eingecheckt hatten und die B\u00e4ndchen hatten gings auch rein. Wir waren eher am Rand gelegen, was ok war, da wir damit den Zaun zum pinkeln in der N\u00e4he hatten. Die H\u00fctte selber..einfach, zwei Stockbetten aus billigem Blech und komische Matratzen, aber mehr als ausreichend. Hauptsache Strom f\u00fcr die K\u00fchlbox. Das war ein gutes Stichwort. Das zweite mal gehen (etwa 20 Minuten zum geparkten Auto) hie\u00df es die vollgepackte K\u00fchlbox vor tragen. Nils und ich schafften es das dann auch mit mehrmaligem absetzen und dann wars fertig. Anschlie\u00dfend gings nochmal vor zum Eingang vom Gel\u00e4nde, was halt auch mega war, da wir vom Gel\u00e4nde auch keine 20 Minuten entfernt waren. Einfach eine ganze andere Liga als Wacken. Dort holten sich die beiden noch St\u00fchle und Kissen. W\u00e4hrenddessen wurde auch schon ordentlich gebechert. Am Abend gings dann vor und wir g\u00f6nnten uns die Konzerte.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tage lassen sich gar nicht mehr so richtig zusammenfassen. Alles verschwimmt. Was Was bleibt sind eine Menge geiler Erinnerungen.&nbsp;<br \/>\nDas Schlafen selber war mega easy und angenehm. Unsere H\u00fctte lag perfekt, so dass wir viel Schatten hatten. Vor allem nach dem Aufstehen konnten wir schon erst auf der rechten Seite, dann dahinter sitzen. Neben dem Instant-Kaffee bleibt mir noch das geile R\u00fchrei mit Speck in Erinnerung, welches wir vorne am Stand geholt hatten. Dann auch noch wie wir uns Mittags immer noch die getrocknete Salami mit dem Toastbrot rein gepresst hatten, neben den unz\u00e4hligen Bier und Radlern. Matthias zeigte uns Suno und wir komponierten Lieder ohne Ende..und ja, ich bin schon etwas verliebt auf mein Lied. Raise your Horns zu Vladimir!<br \/>\nWas auch mega war, war einfach die Anlage. Genug Toiletten und immer sauber. Also besser als bei mir im B\u00fcro teilweise. Die Duschen mega gut, Einzelkabinen mit viel Platz und viel warmen Wasser ohne anstehen. Das Essen vor Ort eine andere Liga. Von den Pommes mit Gulasch dr\u00fcber, zu dem griechischen Teller, der Pizza, den hei\u00dfen Pommes oder auch Fish und Chips. Genial. Das Wetter war einfach auch krass. \u00dcber 30 Grad und bratende Hitze. Mein absolut pers\u00f6nliches Highlight an das ich mich noch lange erinnern werde war Max Cavalera mit Chaos A.D. Am Nachmittag um 16Uhr war ich vorne \u00fcber eine Stunde lang im Moshpit und kam einfach nur fertig raus. Aber mit so viel Gef\u00fchl, das war mal wirklich alles andere vergessen und im hier und jetzt sein. Was einfach auch geil war, war die reine Anzahl an Bands die wir gesehen haben. Knapp 20 St\u00fcck und es waren mega bekannte Namen dabei. Unvergesslich auch die Performance von Cradle of Filth oder Babymetal. Cool war irgendwie auch die Performance von The Offspring am Donnerstag. Matthias und Nils sind schon Heim gegangen und w\u00e4hrend dem Konzert fing langsam der Regen an und wird immer schlimmer. Klatschnass hab ich mir \u00fcber eine Stunde lang die Show bevor ich auch Heim ging. Leider war M\u00e4dchen etwas zu betrunken und st\u00fcrzte vor mir. Zum Gl\u00fcck waren aber genug Leute um mich herum. Wir k\u00fcmmerten uns alle um sie bis die Rettung kam. Einfach auch geil so viel Zusammenhalt auf einem Festival zu erleben. Zur\u00fcck an der H\u00fctte zog ich mich um und g\u00f6nnte mir die warme Dusche danach. Das tat richtig gut.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war einfach insgesamt total verr\u00fcckt. Tags\u00fcber hat uns die Sonne durchgebraten und jeder Metaller suchte Schatten wo es nur ging. Abends dann diese lauen N\u00e4chte, mit ewig langem Licht und einfach einer magischen Stimmung. Den Abschluss bildete nach den vier Tagen Sabaton, bei denen wir alle voll in den Moshpit gingen und alles gaben. Fertig, gl\u00fccklich und bereit f\u00fcr das n\u00e4chste Kapitel gingen wir vom Gel\u00e4nde. Die Abreise selber mega chillig. Abgabe der H\u00fctte ohne Probleme, zweimal Zeug zum Auto schaffen und ohne Stau raus. Danach K\u00f6ln und sp\u00e4ter am Abend Aschau. Wie geil.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was haben wir alles gesehen (soweit ich mich erinnern kann): Accept, Alice Cooper, Anthrax, Avatar, Babymetal, Battle Beast, Bring me the Horizon, Cavalera Chaos A.D., Cradle of Filth, Deaf Leppard, Electric Callboy, Europe, Foreigner, Lacuna Coil, Limp Bizkit, Mastodon, Megadeth, Pennywise, Sabaton, Sepultura, Sonata Arctica, Tesseract, Vollbeat, Wargasm, Wind Rose, Within Temptation.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt. Einfach ein geniales Festival. Ja, sehr hei\u00df, aber einfach so chillig mit Matthias und Nils. Vor allem hatte ich das Gef\u00fchl, dass wir echt \u00fcber viel und vor allem auch tiefgr\u00fcndig geredet haben. Das war irgendwie geil. Also mehr Tiefe und auch eher etwas wa seinen voranbringt in der Freundschaft. Vor allem geil war, dass alles so unkompliziert war. Von der Hinfahrt angefangen bis zum Einkaufen und dem Festival selber. Einfach nur Spa\u00df&#8230;Danke euch..ich freue mich auf das n\u00e4chste Mal!!!!<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So&#8230;es war soweit. Der Festival Sommer beginnt. Mit einer Mischung aus Erleichterung, Vorfreude, aber auch Angst begann es. Warum Angst. Angst, weil die letzten Wochen, gerade durch den Zustand von Lauras Mutter sehr intensiv waren. Und auch noch gef\u00fchlt viele Sorgen in mir schlummern. Angst, weil ich eventuell zu viel von dem ganzen erwarte. 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