Heute war ein ganz besonderer Tag. Lauras Geburtstag. Ich schlich mich von oben runter und unten gab es erst mal eine lange Knuddel und Kuscheleinheit. Danach überreichte ich ihr ihre Geschenke. Das besonderste war eigentlich dabei das Jäger-Hoagascht von der Stubn bei uns in Aschau, Ende November. Sie freute sich riesig und war dann auch gut beschäftigt alle weiteren Glückwünsche zu beantworten. Anschließend machten wir uns langsam auf. Nächstes Ziel war Bassano. Leider war das Wetter für heute echt schlecht vorher gesagt. Also beeilten wir uns und rechtzeitig vor dem ersten Tropfen hatten wir alles in Myr drin. Danach gings los. Aber bevor wir auf die Autobahn fuhren gings noch nach Jesolo, wo wir uns ein reinigendes Bad in der Adria gönnten. New Year, new me or us oder so ähnlich. Das Wasser war schon kälter als gedacht, aber es tat gut. Danach zogen wir schnell die dicken Sachen und und ich machte uns Waffeln draußen vor dem Bus. So gestärkt und mit dem Gefühl doch noch was gutes aus dem Tag gemacht zu haben gings zurück auf die Autobahn. Starker Regen verfolgte uns dann bis kurz vor Bassano, wo es dann aufklarte. Wir bekamen noch einen Platz, machten uns ready und gingen dann noch kurz spazieren. Hier zeigte ich Laura dann alles was ich so kannte bzw. den Landeplatz hatten wir schon vor dem Einchecken am Camping angeschaut. Danach hieß es ab in die Pizzaria Abbazia wo Laura zur Feier des Tages ihre glutenfreie Pizza bekam.
Der nächste Tag war dann strahlend schön. Die Sonne kam raus und so war dann endlich das Feeling da, welches wir gesucht haben. Die warme Herbstsonne im Gesicht, milde Temperaturen. Mega. Wir frühstückten und machten uns dann fertig für den Shuttle. Der hatte uns leider irgendwie vergessen, aber macht nix. Wir kamen dann doch irgendwann mit und so gings hoch zu den Startplätzen. Stella ließen wir mal aus und fuhren direkt zum Beppi. Hier schauten wir nochmal vom Drachenstartplatz aus das Panorama an. Einfach mega. Was wir aber dann erlebten war nicht mehr so mega. Der Startplatz war dermaßen voll, dass wir schon überlegten wieder runter zu fahren. Das war echt mal eine andere Liga. Wir bereiten uns dann am Ende dennoch vor, legten aus, rafften zusammen und stellten uns an. Zum Glück hatte ich die Zeit gestoppt. Eine Stunde warten war angesagt. Danach folgten 15 Minuten Flug. Laura blieb deutlich länger in der Luft, ich war einfach zufrieden wieder einen Flug gut überstanden zu haben. Ich war mit der Landeeinteilung sehr zufrieden. Auch wenn ich den Punkt nicht getroffen hatte, aber der Wind wechselte ganz komisch, so dass ich mich kurz umentschied und gut gegen den Wind landete. Laura hatte eine fast Berührung, da der Typ der vor ihr war einfach nicht schaute und ihr voll den Platz zu machte. Zudem landete vor mir einer noch in den Weinreben. Chaos. Einfach zu viele Leute. Egal, bei uns war alles gut. Wir gönnten uns eine Getränk am Landeplatz, aber ein weiteres Mal wollten wir nicht hoch. So spazierten wir gemütlich zurück und Laura traf sogar einen aus der Portugal Gruppe vom Anfang vom Jahr. Leider erzählte dieser später, dass eine aus seiner Gruppe einen schweren Absturz hatte (auch beim Landen mit zu vielen Leuten). Boah…naja. wir ließen das so mal stehen und genossen die Sonne am Nachmittag. Nach einem kleinen Spaziergang ging es erneut in die Abbazia.

