09.01.2026: Hofalm


Zurück in Aschau, zurück in den Alltag. Die Arbeit ist wieder los gegangen und tatsächlich komme ich vom Kopf her einigermaßen klar. Also im Sinne sie ist nicht negativ, aber auch nicht weil mich die Arbeit nervt, sondern bei mir kommt es oft darüber, dass ich eigentlich noch was erreichen will, was draußen machen will. Aber bewusst diesen Teil jetzt mitzunehmen und zu sagen, dass ist auch nötig. Also Alltag, mit anderem Input, mit Regelmäßigkeit. 
Daher ging es es auch wieder auf die altbekannte Hofalm. Mein Lieblings-Trail. Einfach und der erste den ich seit der Kreuzbandverletzung gegangen bin. Es ist ruhig, es ist schön. Es hat geschneit und damit ist die Landschaft bedeckt bzw. mit einer Decke umhüllt. Geräusche sind gedämpft, Farben sind gedämpft. Nur das Knirschen des Schnees. Das Gefühl der Kälte, wenn eine kleine Brise durch den Wald weht. Das Blätterrauschen. Natur….eins. Oben dann eine andere Stimmung. Die Wolkendecke reißt auf und der blaue Streifen Himmel fühlt sich wie aus einer anderen Welt an. Hier und da blitzt das Gras durch den Schnee auf und bringt Farbe rein. Es ist als ob man langsam erwacht. Dennoch insgesamt einfach viel zu wenig Schnee für die Jahreszeit. Mich stört es dieses mal nicht. Runter dann zum Sonnenuntergang. Es wird langsam dunkel. Die übliche Stille sowohl für die Ohren wie auch für die Augen tritt ein. Nur die beleuchtete Burg und die Bahn brechen durch.