18.01.2026: Brunni


Heute gings wieder mit Laura auf die Südseite…auf zur Brunni. Wir packten unsere Ski, warteten auf den Skibus und fuhren vor bis zum Hahnenblick. Von hier dann bis Stand hoch und dann weiter. Tatsächlich fühlte es sich mittlerweile normal an. Also alles. Das im Schnee sein, dass Skitourengehen, dass Knie. Langsam ging es neben der Piste hoch. Die Sonne war draußen und man merkte insgesamt jetzt schon wie viel stärker sie geworden ist. Schwitzend suchte ich dann im Aufstieg irgendwann den Schatten. Bei einer Lücke in der Baumreihe blieb ich stehen und schaute rüber zum Hahnen…dieses Jahr? Vielleicht. 
Danach gings weiter und ohne Probleme erreichten wir dann den Ziehweg/Winterwanderweg zur Brunni. Dieser war auch gleich geschafft und oben ergatterten wir noch einen Sitzplatz an den Holzbänken. Das war perfekt. Sonne im Gesicht, ich war komplett schwarz angezogen, meine Körper fühlte sich gut an. Dann die Holzwand hinter uns, die die Wärme nur so schluckte. Ich musste echt aufpassen nicht zu müde zu werden, denn Plan war schon nach unten zu fahren. So müde und ohne Spannung war das eine blöde Idee. So brachen wir fast schon unser Sonnenbad ab und machten uns auf. Laura wie immer vorne weg, ich langsam hinterher. Die Bedingungen waren anspruchsvoller, aber es ging gut. Ich fluchte zwar etwas als mich die Leute einfach immer wieder nah überholten, aber ohne Zwischenfälle kam ich unten an. Yeah…again. Eine Skitour mehr und das Knie hält. Ich will nicht sagen, dass es schon Normalität geworden ist, aber auch das fühlt sich gut an, wenn eine einfach Abfahrt nicht mehr „Oh mein Gott“ ist…so langsam wird’s.