Heute begann unser kleines Ritual in der Casa Nook. Kurz vor 8 Uhr wurden wir wach und ich ging in die Küche um Kaffee und Zitronenwasser zu machen. Ich musste es aber genau timen, da die Leute von der Casa Nook um 8 Uhr mit den Vorbereitungen zum Frühstück starteten und dabei durfte man nicht im Wege stehen. Die Casa Nook war wie gesagt ein umgebauter Bauernhof, der die Möglichkeit für Coworking oder Workshops bietet. D.h. es gab einen großen offenen Wohn-/Ess-/Küchenraum mit Sofa, Tisch, Kamin und Küche, den jeder benutzen konnte. Verteilt dann drum herum die Zimmer und dann unten im UG der Arbeitsraum. Alleine der Blick durch die große Glasfassade in der Früh war herrlich. Die Sonne schien und man merkte wie vollgesogen die Erde war, denn all die Felder, Wiesen und Blumen fingen an auf zu gehen. Die Farben nahmen von Tag zu Tag zu.
Wir genossen so unsere heißen Getränke im Bett bevor es nach draußen auf die Veranda ging zum Dehnen und Mobilisieren. Hier stieg uns dann schon herrlicher Croissant Geruch in die Nase, diese wurden nämlich täglich frisch gebacken. Danach folgte das Frühstück und kurzes sortieren. Leider war der Wind noch nicht optimal heute, so dass Nelson beschloss nichts zu machen. Hieß für uns…wir hatten frei. Also fuhren wir den Feldweg nach Bispo und von dort dann weiter nach Sagres. Wir ließen es ruhig angehen und gingen am Praia do Martinhal spazieren. Ein wunderschöner Strand und vor allem in der Sonne umso besser. Es tat gut einfach so im Sand zu liegen, Gespräche zu führen und alles zu genießen. Anschließend gings zum Einkaufen und dann nach Bispo, wo wir uns im Ribeira do Poço einen kleine Snack gönnten. Shrimps bzw. Chouriço. Danach chillten wir in der Casa Nook und nutzten dort die Küche um uns selber Essen zu machen. Dabei kamen wir auch mit einer französischen Familie ins Gespräch, die aus der Bretagne kam. Das war auch echt nett und tat gut mal einen anderen Input zu bekommen.
14.02.2026: Sagres

