16.02.2026: Cordoama


Heute passte der Wind endlich für das bekannte Cordoama. Wir gingen in der Früh unserem Ritual mit Kaffee im Bett, Croissant, Dehnen nach. Danach packten wir das Zeug ins Auto und fuhren keine 15 Minuten bis zum Spot. Wir checkten erst den Startplatz oben aus, an dem sich schon ein paar Leute tummelten. Hier war nichts von Nelson zu sehen, also fuhren wir runter. Von hier sieht der Spot schon cool aus. Also das Flussdelta, welches sich immer breiter werdend rein zieht, dann die langsam, Rippe um Rippe aufbauende Klippe, bis zum Startplatz hoch. Mega. Leider war eben durch die Winterstürme der Strand sehr klein, aber noch ausreichend. Wir trafen Nelson, der schon gleich sagte, wir sollten die Schirme mitnehmen. Damit anfangend zeigte er mir nochmals in Ruhe alles und baute es didaktisch gut auf. D.h. wir fingen an mit A-/C-Steuerung, Schirm auslegen im Wind, aufziehen, abfangen, absetzen. Danach gings weiter mit Bremsen in der Hand, umdrehen usw. War richtig gut. Also so, dass ich es für mich langsam verstand und eben auch genug Zeit hatte dank dem Wind es auch selber auszuprobieren und ein Gefühl dafür zu bekommen. Laura ging Zwischenzeitlich mit Nelson von der ersten Schulter ab fliegen bzw. später dann auch von der zweiten. Einmal mit dem Moustache, dann später bei stärkerem Wind mit ihrem Schirm. Hier musste sie Nelson dann oben sogar am Gurtzeug raus ziehen, weil der Wind so stark über die Kante wehte. Dabei hatte sie dann auch echt Probleme mit dem runter kommen, da es so gut trug. Die Luxusprobleme von heute ;-). 
Später am Tag planten Nelson und ich sogar einen Tandemflug, bei dem ich aber lenken sollte. Ich war voll schon motiviert, leider kam uns dann eine Regenfront dazwischen, die echt starken Wind auf Festland brachte. Parallel verschwand dann auch der Strand dank der Flut. Alles in allem, aber ein mega guter Tag, der mich echt nochmal weiter gebracht hat. 

Abends gönnten wir uns dann noch in Bispo ein leckeres Abendessen in einem original portugiesischem Lokal und dank unserer Neugier, auch mal andere Sachen auszuprobieren, wie zum Beispiel den Hasen nach Jägerart, gewannen wir bei der Besitzerin schnell an Ansehen und bekamen dann auch unsere Getränke schneller, im Vergleich zu den Rucksacktouristen aus Amerika/Kanada, die den Fischerman’s Trail gingen.