17.02.2026: Cordoama


Nach dem Morgenritual mussten wir heute etwas überlegen. Der Wind war nicht optimal für Cordoama bzw. Grenzwertig. Erst gegen Nachmittag sollte er wenn überhaupt gut genug sein, so dass wir den Vormittag locker angehen ließen, mehr Zeit im Bett verbrachten und chillten. Als Highlight, welches Laura schon auf dem Zettel hatte, wollten wir heute zu Mittag das Restaurant der lokalen Fischer besuchen, „A Sereia“. Das lag direkt am Hafen und über der Fischhalle, wo die Waren angeliefert werden. So fuhren wir Mittags rum nach Sagres. Es war voller als gedacht und uns fiel dann auf, stimmt. Es war ja Faschingsdienstag. Die Portugiesen feierten anscheinend genau so gerne Fasching wie die Deutschen. Wie immer, es war zwar alles einfach eingerichtet, aber man merkte schon irgendwie, dass das Essen gut werden würde. Nicht nur, weil es bumsvoll war. Wir gönnten uns zunächst eine kleine Vorspeise (Thunfisch/Sardinen-Paste und Oliven) bevor wir vor gingen an die Theke und die Frisch-Fischauswahl sahen. Wir entschieden uns für eine Scholle und ein Stück Thunfisch, dazu Pommes. Was soll ich sagen. Es war sooo simpel, aber soooo lecker. Richtig gut. Danach hatten wir immer noch den ganzen Tag vor uns. Wir entschieden uns dann noch vor nach Cordoama zu fahren und tatsächlich waren einige Leute in der Luft. Witzigerweise trafen wir hier Till (von unserem Kampenwandverein), der mit ein paar Nova Piloten unterwegs war. Tatsächlich waren auch sie in der Luft, aber bei einigen anderen war es einfach furchtbar zuzuschauen wie sie starteten. Sie gingen, obwohl sie es sicher schon fünfmal bei anderen gesehen hatten, voll in den Lee-Rotor rein, die Schirme klappten zu usw. Andere zogen sich einen Dübel vor dem Flug rein und los gings. Es war sehr …. sagen wir mal verstörend und nicht nahe dem was ich eigentlich wollte. Laura fühlte sich auch unwohl bei all dem, nicht, dass wir noch einen Unfall oder ähnliches live mitbekommen. Somit ließen wir es für heute darauf beruhen und erfreuten uns noch einem chilligen Nachmittag/Abend in der Casa Nook. Was cool war, es war ein Pärchen aus Kanada da und der Typ war sehr Feuer begeistert. D.h. er versucht den Kamin anzuheizen und schaffte es auch. Da man aber immer nachlegen musste kam doch immer wieder Rauch in den Wohnraum rein. Der Kamin war aber cool gebaut und man konnte auch von der Terrasse aus sitzen bzw. nachlegen. So setzten wir uns mit den beiden draußen vors Feuer und genossen die Wärme und auch schöne Gespräche über Kanada, Deutschland, die Welt und die Faszination des Reisens.