21.02.2026: Furnas


Letzter Morgen in der Casa Nook. Es tat schon etwas weh, so sehr war sie uns ans Herz gewachsen. Die Ausblicke, das Licht, die Stimmung. Einfach herrlich. Ich sog nochmal alles in mich hinein bis ich mit schwerem Herzen dann doch Ciao sagte. Ein letzter Blick, ein letztes Croissant. Von hier gings nach Furnas. Einem weiteren Spot, natürlich mit Strand, der perfekt für Ost/Südost Wind war. Die Anreise mal wieder über eine Schlagloch übersäte Straße. Am Ende dann ein großes, ich würde es mal schon fast, Freecamp nennen. Viele Campervans, die hier sicher auch über Nacht blieben. Wir machten erst einen Spaziergang vor zum Strand und merkten..jup..Kein Wind. Nachdem wir eine zeitlang hin und her gegangen waren entschieden wir uns dann für Badesachen und sprangen ins echt kalte Meer. So in der Sonne liegend zum trocknen bemerkten wir, dass sich oben was tat. Gleitschirme wurden aufgezogen und die ersten leichte Flüge gemacht. Aber echt nur leicht und kurz. Dennoch bekam Laura Hummeln im Arsch und machte sich auf. Während sie ihr Flugzeug holte, holte ich Kamera. Und wen trafen wir da..Steff und die anderen von Freiflug. Inkl. Nelson und Veronika. Nelson skizzierte auf der Seitenscheibe vom Van gerade die Bedingungen und die Location. Ich nutzte die Zeit um mit Steff und Veronika zu reden. Anschließend ging ich wieder vor zum Fotografieren und verpasste Laura knapp nach der Landung. Insgesamt war es einfach zu wenig Wind. So machte ich noch ein paar Fotos während sie alles zurück im Auto verstaute und wir noch kurz mit allen redeten. Danach hieß es auch diesem Strand Ciao zu sagen. Wir fuhren nach Figueira vor und nachdem das erst Restaurant noch zu hatten gingen wir doch ins große Atlantico. Die Aussicht war mal wieder mega und ich gönnte mir dort den Fleischspieß, Laura den Burger. Anschließend fuhren wir zu unserer neuen Unterkunft in Lagos, ins Apartment Hotel Pinhão. Das lag super zentral und man hatte von hier aus den Strand im Blick, gleichzeitig war auch die Altstadt fußläufig erreichbar. Nach einem kühlen Bier auf der Terrasse und etwas chillen gingen wir dann auch genau dort hin. Es war schon Nacht, die kleinen Gassen beleuchtet und es tummelten sich gerade im Zentrum viele Menschen vor den Läden. Die Läden und Restaurants waren teilweise halt von der übleren Sorte, heißt Massentourismus, aber sobald man von der Hauptstraße einmal abbog fand man die kleinen „Juwelen“. So führte mich Laura zu einem kleinen Laden, wo sie letztes Mal schon war und sie versprach nicht zu viel. Wie bekamen draußen einen Platz und nachdem wir die kleinen gegrillten Calamari zur Vorspeise hatten ging es mit Fisch und Fleisch im Hauptgang weiter. Das war insgesamt einfach ein schöner schöner Abschluss für diesen Urlaub und vereinte genau die beiden Gegenpole, mit der ruhigen Casa Nook und dem bunten Treiben von Lagos. Später am Abend als über uns eine fette Party im Apartmenthotel lief hätte ich auf den Trubel verzichten können, aber Details.