22.02.2026: Lagos


Irgendwann konnten wir dann doch schlafen in der Nacht, dennoch merkte ich am nächsten Morgen die Unruhe. Kann sein, dass es wegen der Party war, kann aber auch deshalb sein, weil ich heute wieder zurück fliege. Irgendwie will ich daran noch nicht denken. Nach dem ersten Kaffee im Bett packten wir unsere Badesachen und gingen vor zum kleinen „Privatstrand“ Praia dos Caldeira. Über Stufen ging es keine 5 Minuten von unserem Hotel entfernt runter und man kam zu einer Felsformation die kleine Buchten gebildet hatte. Durch den Fels waren Durchbrüche geschlagen, so dass man zu jeder Bucht gehen konnte. Es war noch frisch, doch die Sonne kam genau zu dem Zeitpunkt über den Fels. Wir machten unsere Dehnübungen und wollten dann ins Wasser. Also Laura schaffte es, aber mir war der Wellengang zu hoch und ehrlich gesagt das Wasser zu kalt. So machte ich nur die Beine naß und ließ es gut sein. Dennoch war es einfach schön die Sonne auf der Haut zu spüren. Während ich Duschen ging, holte Laura Frühstück in Form von Joghurt und Pastei de Nata. So genossen wir auf unserem Balkon das Frühstück bis ich mich dran machte alles zu packen. Der Duffel ging zwar zu, aber ich hatte Bedenken, dass er zu schwer sein könnte. Aber mehr ins Handgepäck wollte ich dann doch nicht rein tun. Also ließ ich es gut sein. Wir hatten noch Zeit, so dass wir nochmal vor gingen zu dem kleinen Café am Anfang der Steinstufen vor dem Strand und genossen dort noch einen Kaffee und eine Cola…Ja..ich könnte mich dran gewöhnen im Februar einfach mal eine Woche nochmal frei zu nehmen. Vor allem, wenn es so ist wie hier. Irgendwann musste ich dann doch los lassen, wir schafften alles ins Auto und Laura fuhr mich zum Flughafen von Faro. Dort verabschiedeten wir uns und ich blickte schon etwas traurig hinterher als sie weg fuhr. Anschließend ging ich dem normalen Ryanair Wahnsinn nach, gab Gepäck auf und gönnte mir draußen in der Sonne noch eine Cola und was zum Essen bevor ich durch die Sicherheit ging. Wie zu erwarten gab es beim Check-in Stress wegen der Handgepäck Größe, aber nicht nur bei mir, bei jedem. Alter, was eine Schikane. Vor allem im Flieger selber war der Platz neben mir frei. Egal. Ich genoss den Ausblick beim Abheben über Portugal bevor es über das doch sehr rötliche und trockene Spanien ging. Irgendwann nahmen wir dann den direkten Weg über die Alpen und landeten in verschneiten Memmingen. Zum Glück war mein Duffel da, und keine zehn Minuten später saß ich in Spike und war auf dem Weg nach Hause nach Aschau. 

Was bleibt….eine Menge. Ich habe in diesem Urlaub nicht nur viel über das Gleitschirm-„Fliegen“ gelernt, dank Nelson vor allem, aber auch über mich. Dieses zwanglose, das mitten drin sein, im Hier und Jetzt, die kleinen Sachen genießen, natürlich mit Laura unterwegs sein, die Zeit zu verbringen und mehr Zeit generell für sich/uns zu haben war herrlich. Etwas was ich die Urlaube davor…sei es durch Planung oder durch Erwartungen einfach irgendwie verloren hatte. Ich freue mich schon auf alles was kommt. Und ja…Portugal könnte eine feste Größe werden im Winter.