Auch wenn ich langsam durch war nach den letzten Tagen, ich ließ ließ es mir nicht nehmen mit Floh, Karin und Martin hoch auf die Gori zu fahren. Endlich mal wieder ein Night-Ride. So trafen wir uns vorne am Parkplatz und als alter Local-mit-Hut zeigte ich ihnen die längere, aber angenehmere Auffahrt über Hintergschwendt. Wie üblichen quatschen wir sehr viel wobei ich mehr zuhörte, da ich mit dem Schnaufen beschäftigt war. Aber es einfach schön. Es war insgesamt nicht viel los und so genossen wir einfach die Zeit zusammen. Wie übliche, leider drehten sich viele Gespräche (egal von wem, also auch von mir) einfach um die Sorgen die wir so hatten. Älter werdende Eltern, Job, Zukunft…man merkt, dass die 40iger einfach ein hartes Jahrzehnt sind. Leider weniger Träume, Vorfreude. Aber gut. Wir waren im hier und jetzt Richtung Gori.
Wie immer war dann der letzte Anstieg echt ein Brett und mit Puls an der Maximalgrenze kamen wir oben an. Platz fanden wir schnell, dass Grillfleisch war auch schnell bestellt und was das Highlight war, es spielte sogar Musik. Bei warmen Temperaturen, endlich mal ohne Daunenjacke oben sitzen, genossen wir die untergehende Sonne und das Ambiente. Nach dem Essen wars dann doch langsam Zeit und so machten wir uns ready für die Abfahrt. Nachdem Schoner und Lufdruck i.O. waren gings dann noch die letzten paar Meter zur Schlechtenbergalm hoch. Von hier oben nochmal das Panorama genießen und dann gings ab. Der Weg war deutlich grober als ich ihn in Erinnerung hatte. Also viel gröber. So musste ich dann noch etwas aufpassen. Wir zirkelten mit dem Lampen auf dem Kopf runter (Karin mal wieder mit der Selbstgebastelten Lösung vom Floh ;-)). Wir bogen dann in den Reitweg rein und es war herrlich. Da ich ihn ja oft fuhr, ließ ich die anderen vor fahren und machte den Schlussmann. Mal vom aufgewirbelten Staub abgesehen…es war einfach schön mit Freunden in warmer Luft Abends durch den Wald zu fahren. Mit einem Grinsen im Gesicht und ein paar blöden Sprüchen gegen das E-MTB (in der Abfahrt war das die Retourkutsche für den Uphill) erreichten wir den Hairer Bus. Das Schloss war wie immer schön angestrahlt und nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte, fuhr ich mit einem zufriedenen Gefühl langsam die paar Meter nach Hause.

