13.08.2026: Priener Hütte


So..die Woche will nicht enden und damit auch nicht unsere Aktivitäten. Tatsächlich waren wir schon langsam durch nach zweimal Radeln, dann Paddeln und nun am Donnerstag wieder Radeln. Aber es hatte einen Grunde. Der Perseiden Schauer stand mal wieder an und Laura hatte die Ideen das mit einem Besuch auf der Priener Hütte zu verbinden. Geile Idee, wären da nicht die gut 800Hm bis dahin. Aber so ists halt. Ich wollte ja in die Berge. Leider hatten wir parallel noch einen Systemausfall, so dass ich anfangs bzw. bis Sachrang im Call war. Danach konnte ich in vollen Zügen den Uphill genießen. Alter Schwede. Mir ging die Pumpe ohne Ende und ich fühlte mich einfach schlapp. Nach gut der Hälfte dachte ich nur…warum. Es wurde dann am Ende steil genug, dass ich es vor mir selber rechtfertigen konnte abzusteigen und zu schieben. So gut es ging versuchte ich das wirklich geile Panorama zu genießen. Es war einer der Tage wo man schon merkte, dass wird ein geiler Abend. Der Kaiser kam immer wieder raus und unsere Berge standen wie Scherenschnitte daneben. Endlich sah ich die Hütte, Laura war schon oben und so mobilisierte ich die letzten Kräfte. Ich stellte das Bike ab, zog mich schnell um und war nur froh jetzt auf der Terrasse zu sitzen. Ein Wasser und ein Bier später ging es mir schon langsam besser. Zum Glück bekamen wir auch gleich das Abendessen. Tatsächlich füllte sich meine Speicher und wir gingen in den gemütlichen Teil über. Dem Genießen. Der Kaiser strahlte in der Abendsonne und mal wieder kam dieses Gefühl auf…Sehnsucht und Wehmut zugleich. Wann oder Ob…jemals wieder. Laura und ich genossen den Abend, es war einfach schön. Mal mit Gesprächen, mal in Stille. Als es dann dunkel genug wurde hielten wir nach Sternschnuppen Ausschau, leider waren es weniger als gedacht. Dennoch sahen wir ein paar. Danach halfen wir noch einem der Mädels vom Personal, die sich festgefahren hatten, ihr Auto wieder raus zu schieben, bevor wir dann ins Bett gingen. 

Am nächsten Tag standen wir wie viele andere früh auf und machten etwas Mobilitätsübungen auf der Terrasse. Ich war schon überrascht wie viele Leute hier übernachteten, aber ja, es war zum einen Saison zum anderen scheint die Hütte auf so nen Wanderweg (in der Art Jakobsweg) zu liegen. Diese machten sich dann nach dem Frühstück auch langsam auf. Sie weiter zum Geigelstein, wir schön mit dem Mountainbike nach unten. Gott war ich jetzt froh das Bike hier zu haben. Easy peasy rollten wir so runter und zurück nach Hause.. Mega geiles „Mikroabenteuer“. Danke Laura für die Idee. 

Witzigerweise wurde uns die Übernachtung sogar „geschenkt“ vom Alpenverein, weil wenn wir öffentlich Anreisen und ja, Fahrrad zählt dazu, dann bekam man das eben geschenkt. Schon cool.