31.12.2025: Silvester


Der letzte Tag vom Jahr 2025…irgendwie besonders…irgendwie aber auch nicht. Ja..es ist ein Abschluss. Ein Abschluss von 2025. Ab morgen wird 2026 geschrieben. Viele Gedanken..ein Jahr der Veränderung. Es hat gut angefangen. Silvester im Eienwäldli…gesund. Am Neujahrstag dann Wissberg. Ende Januar dann der Kreuzbandriss, Anfang April dann 25-jähriges Abi Treffen, Anfang Mai Umzug nach Aschau, danach irgendwie viel Fokus auf das Knie und die Umgebung. Irgendwie ziellos..Ich ließ mich treiben. Ansporn und Motivation waren da, irgendwie fehlte aber die Klarheit und die Entschlossenheit. Verlorene Zeit? Definitiv nicht, viel Erkenntnis. Viel Nähe…Verbundenheit zu Laura, auch wenn ich es nicht immer richtig ausdrücke. Auch zu mir selber. 

Wir ließen es ruhig angehen. Wir gönnten uns einen Besuch in die Chiemgau Therme und wirklich wie zwei kleine Kinder genossen wir den Strömungskanal mit den Pool Nudeln (immer eine Hand an die Nudel). Das Wetter war traumhaft. Der Schnee glitzerte, es war kalt und die Sonne schien. Leider waren uns die Therme einen Tick zu groß. In der Sauna immer jemand der redet und die Liegen wurden natürlich reserviert. Highlight war dann doch die alte Dame die plötzlich mit dem Handy in die Sauna kam und fotografiert hat (zwar ein Foto von ihrer Freundin, aber ich bin mir sicher, es waren auch andere Menschen mit drauf). Bisschen verwirrt fuhren wir dann zurück nach Prien in die Bootschaft und gönnten uns dort eine Currywurst mit Bier und Seeblick. Alleine dieser Blick. Ruhe..keine Hektik, irgendwas Tiefes. Dahinter die drei Hoch’s. Hochplatte, Hochgern, Hochfelln. Viele Träume..fliegen..laufen…klettern. Es war schön hier. 

Am Nachmittag widmete ich mich dann dem Beef Wellington. Das war das erste mal, dass ich mich hieran versuchte. Das Filet sah schon mal mega aus. Es war viel Vorarbeit mit der Pilzmasse (Duxelles), dann die Pfannkuchen, dann der Blätterteig. Das ganze überraschend dann doch bei über 200 Grad in den Ofen, aber es kam perfekt raus. Wir genossen den Abend richtig, machten auch nochmal den Weihnachtsbaum an und pünktlich zum neuen Jahr standen wir draußen auf unserem Balkon und schauten dem Feuerwerk der Nachbarn zu. Auch hier gab es gefühlt wieder eine „Konkurrenz“ zwischen Hoch- und Niederaschau. Wer hat das schönere Feuerwerk. Uns sollte es recht sein. Es war schön anzuschauen, vor allem mit der Decke über den Schultern vom Balkon aus. Aber brutal wie es durch das Tal hallte. 

Auf ins Jahr 2026. Wie immer…die Hoffnung, das Versprechen?, es wird anders. Warum? Was soll anders werden. Wir? Unsere Ziele? Unser Leben? Was auf alle Fälle anders werden soll ist die Wahrnehmung. Ich will wieder diese Freude von damals spüren, als man Dinge neu entdeckt hat, nicht über alle Konsequenzen nachgedacht hat, einfach erst gemacht, dann gedacht hat. Unbeschwertheit…Freiheit. Ich hoffe 2026 bringt das mit sich.