Alle Jahre wieder und es war schön. Ich bin echt froh, dass sich das so als Tradition entwickelt hat, denn sonst würde wir nicht mehr in der Konstellation zusammen kommen. Bleau ist ja in weite Ferne gerückt, zudem auch noch, dass dort ein verheerender Waldbrand gewütet hat. Ich bin echt gespannt wann ich das nächste mal nach Bleau komme. Egal…jetzt war erst mal das Diggl dran. Nachdem ich meinen Festivalsommer ausgerufen habe und per Suno das entsprechende Lied geschrieben habe trafen wir uns alle wie verabredet am Diggl. Die Hairers mit Claudi waren schon vor uns da, was aber gut war, denn so war das Bier kühl. Mit der Zeit kamen dann auch noch Wini&Mari und Steffen dazu. Damit waren wir schon fast vollzählig. Martina würde morgen kommen, so dass wir den Abend wie üblich in einem heiteren Zusammensein aka, wir lachten viel und tranken Bier, verbrachten. Ach…die Zeit vergeht einfach zu schnell. Es ist immer die Mischung aus Vorfreude, aber auch gleichzeitig Stress, da man viel vorbereiten muss und diese Arbeit einem einfach Nerven und Zeit raubt. Dann aber auch die Phase wo man erst ankommen muss…dann ist man oft schon etwas betrunken und dann auch schon wieder müde. Dazwischen gabs dann noch Nudeln mit Meatballs, die jeder nur so verschlungen hat. Also merken.
Samstag war dann ein großes Gelage mit einem Full English Breakfast angesetzt. Aber auch noch anderen Sachen, so dass jeder zufrieden war. Das Wetter war dann doch tatsächlich besser als gedacht und wir wollten uns alle bewegen. Steffen wartete noch auf Martina, Claudi entschied (ob fälschlicherweise keine Ahnung) dazu mit Hairers und den Bikes zum Schlegeisspeicher zu fahren und anschließend uns oben am Furtschagelhaus zu treffen. Wini/Mari, Laura und ich, da wir keine Bikes dabei hatten, fuhren mit Wini hoch zum Schlegeisspeicher und gingen zu Fuß von dort dann los zum Haus. Das war echt schön. Also der See sowieso und dann der Ausblick rüber Richtung Pfitscherjoch. Aber der See mit dem knalligen Blau machte einfach was her. Während wir um diesen einmal herum gingen hatten wir echt viel Zeit zu reden. Das war echt cool. So kamen wir irgendwie an allen möglichen Themen vorbei. Vom normalen Leben, hin zur Arbeit, Training, Sport, Gleitschirmfliegen, Ernährung, Mindset, whatever. Einfach geil. Irgendwann wurde es dann doch steil und ich hatte leider wieder etwas mit dem Knie zu kämpfen. Dafür entschädigte der Blick rüber zum Gletscher. Irgendwann sahen wir dann das Furtschaglhaus und waren oben. Eigentlich perfekt getimed, denn Floh war ca. 10 Minuten später auch oben, die anderen etwa weitere 10-15Minuten später. So genossen wir zusammen die Sonne und das Essen auf der Hütte. Und natürlich den Ausblick zum großen Möseler. Ach ja…wenn ich die Landschaft so sehe, dann packt mich zum einen die Sehnsucht, zum anderen der Wehmut. Schaffe ich es jemals wieder dahin. Natürlich neckte Floh auch etwas rum, aber mal gucken. Abwärts waren alle viel schneller, ich ging mit Wini gemütlich runter. Unten war ich dann schon neidisch auf die Bike-Gang, denn den flachen Abschnitt hätte ich mir gerne damit verkürzt. So hatten wir einfach noch mehr Zeit für Gespräche. Unten an der Hütte packte mich schon etwas der Zeitstress. Steffen/Martina waren auch nicht lange vor uns da und es musste viel vorbereitet werden. Der Grill musste raus gebracht werden, die Burger ready gemacht werden, der Hottub angeheizt werden. Boah. Leider war Bäda nicht da und die anderen Jungs waren nicht dazu fähig den Hottub anzumachen. Also vierteilte ich mich und war gefühlt überall. Zum Glück ging das mit dem Grill super und Steffen übernahm das. Es zahlte sich voll aus, dass ich die Plancha gekauft habe, denn damit gingen die Burger Patties richtig gut. Laura hatte parallel die Küchencrew im Griff und der Hottub war auch endlich an. Zwischenzeitlich kam ein Regenschauer, aber so richtig, das waren wir ja gewohnt. So verlagerten wir das Abendessen nach drinnen. Später konnten wir dann doch noch raus, sogar noch am Lagerfeuer sitzen und Steffen, Laura und ich gönnten uns bis halb drei und unzähligen Weißbier den Hottub bei cooler Musik.
Sonntag wie immer etwas Katerstimmung. Klar, das Wochenende war schon vorbei, aber auch die kurze Nacht (auch der Alkohol) taten ihr übriges. Nach einem super Frühstück packten wir alles ohne Stress zusammen und verabschiedeten uns…hach…einfach immer wieder schön.
Was bleibt. Klar..die Freunde, die Freude. Es ist immer wieder schön, aber auch immer wieder schnell vorbei. So was wie Bleau vermisse ich schon arg. Bin aber froh, dass wir wenigstens ein Wochenende finden wo wir alle zusammen kommen und es wie früher ist…ja ja..ich werde alt und nostalgisch. Danke euch allen!!!

